Raserprozess vor Ende

Verteidiger des Audifahrers fordert eine Bewährungsstrafe von unter zwei Jahren. Urteil heute noch möglich.

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Vor dem Landgericht Arnsberg geht der sogenannte Raserprozess seinem Ende entgegen. Am heutigen Verhandlungstag haben die Verteidiger ihre Plädoyers gehalten. Der Anwalt des Audifahrers hat am Vormittag eine Bewährungsstrafe von unter zwei Jahren gefordert. Der Anwalt des Porschefahrers hat derweil Freispruch beantragt. Ein Urteil im Anschluss sei heute "gut möglich", so das Landgericht. Beim letzten Termin hatte die Staatsanwaltschaft ihr Plädoyer gehalten. Für den Porschefahrer forderte sie eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten, eine Geldstrafe und Führerscheinentzug. Der Audifahrer soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft vier Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Die Nebenklage hatte höhere Strafen gefordert.


Beide Männer sollen sich im August 2018 auf der Bundestraße bei Sundern-Hövel ein Autorennen geliefert haben. Der Audifahrer prallte dabei mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Bei dem Unfall starb eine Frau, vier Fahrzeuginsassen wurden schwer verletzt.

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