Corona-Krise im Sauerland

Stand 21.06.2021: 75 aktuell Infizierte, 9.484 Genesene, 200 Tote.

Corona Virus 3D Model
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Der Hochsauerlandkreis meldet aktuell (21. Juni): Infiziert sind 67 Menschen, genesen sind 9.484 Menschen. 200 Menschen sind bisher mit oder am Corona-Virus gestorben. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 9.759 Corona-Fälle im HSK bekannt geworden. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 8,9.

Drei Menschen mit Symptomen werden aktuell im Krankenhaus behandelt, eine Person befindet sich auf der Intensivstation und wird beatmet.

Zahlen für die Städte und Gemeinden

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Der Verlauf im HSK:

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Aktueller Impfstand

Hier zeigen wir euch den aktuellen Stand der Impfungen.

Corona-Testzentren im HSK

Jeder kann sich kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen. Dafür gibt es im HSK in jeder Stadt und Gemeinde Testzentren.

Alle Corona-Schnelltestzentren im HSK findet Ihr hier.

Hotline für Fragen und Anliegen

Impfberechtigte Bürger können online unter www.116117.de einen Termin vereinbaren. Darüber hinaus wird auch eine telefonische Terminvergabe unter den kostenfreien Telefonnummern 116 117 sowie ausschließlich in Westfalen-Lippe auch unter 0800 116 117 02 möglich sein. Am 7. Juni 2021 soll die Impfpriorisierung in NRW aufgehoben werden, bis dahin sind Termine nur für bestimmte Gruppen möglich.

Der Hochsauerlandkreis hat eine Impf-Hotline eingerichtet. Diese Hotline ist unter 0291/94-6500 zu erreichen und ergänzt die bereits bekannte Corona-Hotline. Die Sprechzeiten beider Hotlines sind identisch: Montag bis Donnerstag von 8 bis 15.30 Uhr, Freitag von 8 bis 13 Uhr. Gleichzeitig werden Informationen im Internet unter impfzentrum.hochsauerlandkreis.de freigeschaltet. Dort ist eine Fragen- und Antworten-Liste zur Corona-Impfung hinterlegt.

Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass keine Auskünfte zu medizinischen Fragen oder zur Impfterminvergabe gegeben werden können. Hierfür ist die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) nach dem Landeserlass zuständig (www.kvwl.de).

Der Hochsauerlandkreis hat außerdem eine Corona-Hotline eingerichtet. Unter 0291/94-2202 beantwortet der Kreis Fragen zum Thema Corona-Virus. Die Sprechzeiten der Hotline: montags bis donnerstags von 8 bis 15.30 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr.

In Arnsberg gibt es jetzt eine eigene Corona-Hotline für alle Fragen, die die Arnsberger zu dem Thema an die Stadt haben: 02932/201-1130. Eine Auskunft per Mail gibt es unter corona-auskunft@arnsberg.de.

Alle weiteren Entwicklungen im Sauerland

18.06. Erstmals ist im Hochsauerlandkreis die Deltavariante bei zwei Personen aufgetreten (zusammenhängender Fall). Die erforderlichen Maßnahmen sind umgehend vom Gesundheitsamt eingeleitet worden, so der Kreis.

16.06. Ab sofort sind die rund 660 mobilen Retter im HSK wieder im Einsatz. Wegen Corona wurden sie seit Ende Oktober nicht mehr alamiert. Bei den Mobilen Rettern handelt es sich um Sauerländer mit medizinischen Vorkenntnissen, die per Smartphone alamiert werden, wenn ein Notfall in ihrer Nähe ist. So können sie im Ernstfall schon helfen, bevor Einsatzkräfte eintreffen.

02.06. Die Inzidenz im HSK ist heute wieder über 50 gestiegen. Laut dem Kreisgesundheitsamt ist das erstmal nicht ungewöhnlich und auf einen statistischen Effekt zurückzuführen: Weniger Testungen an Feiertagen - wie Pfingsten letzte Woche - führen zu geringen Fallzahlen. Daher gehen heute mehr Neufälle in die Statistik ein als herausfallen (Fälle von vor acht Tagen, kurz nach Pfingsten). Wegen dem morgigen Feiertag Fronleichnam ist dann in der Folge mit ähnlichen Effekten zu rechnen.

31.05.  Der Hochsauerlandkreis muss einen weiteren Todesfall vermelden. Am 29. Mai ist ein 86-jähriger Mann aus Meschede verstorben. Insgesamt sind es somit 200 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

28.05. Am 27. Mai ist ein 80-jähriger Mann aus Sundern verstorben, so der Kreis. Damit sind es insgesamt 199 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

25.05. Der Hochsauerlandkreis muss einen weiteren Todesfall vermelden. Am 24. Mai ist ein 74-jähriger Mann aus Arnsberg verstorben. Damit sind es insgesamt 197 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

22.05. Am 20. Mai ist ein 77-jähriger Mann aus Schmallenberg im Zusammenhang mit Corona verstorben, so der Kreis. Insgesamt sind es somit 196 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

21.05. Der Kreis meldet einen weiteren Todesfall. Ein 58-jähriger Mann aus Sundern ist im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben, damit sind es nun 195 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona.

Immer wieder tauchen Fragen zum Nachweis der Immunität zwischen Genesenen und Geimpften auf, so der Kreis. Wie wird hier unterschieden? Wie im Bundesinfektionsschutzgesetz festgelegt, stehen Geimpfte und Genesene negativ Getesteten gleich, zudem werden sie bei Personenbegrenzungen nicht mitgezählt. Voraussetzung ist bei Geimpften ein vollständiger Impfschutz, bei den meisten Impfstoffen also der Erhalt von zwei Impfungen. Außerdem muss die abschließende Impfung mindestens 14 Tage zurückliegen (damit eine vollständige Immunisierung stattgefunden hat).

Bei Genesenen ist Voraussetzung für den Verzicht z. B. auf Testungen, dass die Erkrankung mindestens 28 Tage zurückliegt (damit keine Ansteckungsgefahr mehr besteht), aber höchstens sechs Monate zurückliegt (da danach möglicherweise keine hinreichende Immunisierung mehr gegeben ist). Hat der Genesene zusätzlich auch mindestens eine Impfung, welche nach den aktuellen Empfehlungen frühestens sechs Monate nach der Infektion durchgeführt werden sollte, erhalten, reicht dieses ebenfalls für eine vollständige Immunisierung aus.

20.05. Der Hochsauerlandkreis muss zwei weitere Todesfälle aus Meschede vermelden. Am 18. Mai ist ein 55-jähriger Mann verstorben und am 19. Mai ein 75-jähriger Mann. Insgesamt sind es 194 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

19.05. Die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz liegt im HSK heute den fünften Werktag in Folge unter 100. Damit kann es voraussichtlich ab Freitag bei uns Lockerungen geben. Infos dazu, was sich dann ändern könnte, gibt es hier.

17.05. Am 14. Mai ist ein 80-jähriger Mann aus Brilon im Zusammenhang mit Corona verstorben, meldet der Kreis. Insgesamt sind es somit 192 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

12.05. Ein 76-jähriger Bestwiger ist an oder mit Corona gestorben, so der Kreis.

11.05. Die Zahl der Corona-Sterbefälle im HSK steigt auf 190. In Meschede sind eine 80-jährige Frau und ein 84-jähriger Mann in Zusammenhang mit Corona gestorben.

Der Kreis meldet, dass alle Termine im Impfzentrum in Olsberg ausgebucht sind. Der Grund: Es ist nicht genug Impfstoff da. Ein Großteil sei für die Zweitimpfungen mit Biontech vorgesehen.

10.05. Über das Wochenende ist eine 81-jährige Frau aus Meschede im Zusammenhang mit Corona gestorben.

06.05. Zwei weitere Menschen sterben im Zusammenhang mit Corona. Eine 80-jährige Frau aus Meschede und ein 69-jähriger Mann aus Sundern.

05.05. Ein 81-jähriger Mann aus Bestwig ist der 185. Corona-Sterbefall.

03.05. Eine 58-jährige Frau aus Meschede stirbt im Zusammenhang mit Corona. Die Anzahl der Sterbefälle steigt auf 184.

Was tun bei Symptomen?

Der Krisenstab des Hochsauerlandkreises bittet, sich mit Symptomen zunächst an den Hausarzt oder an die Hotline des Gesundheitsamtes zu wenden. "Bitte gehen Sie nicht direkt in die Arztpraxen oder Krankenhäuser, die für die Abstriche vorgesehen sind", so der Krisenstab. Bei einem Verdacht wird der Betroffene von dem Hausarzt oder der Hotline direkt zur Abstrichstelle geschickt. Der Coronatest selber besteht aus einem Mund- und Nasenabstrich und ist in wenigen Sekunden genommen.


Corona-Warn-App

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass die Entwickler der Corona-Warn-App für diesbezügliche Fragestellungen eine spezielle Hotline anbieten. Diese ist unter der Rufnummer 0800/7540001 (allgemeine Fragen) oder 0800/7540002 (Anforderung einer TAN im Falle einer eigenen Infizierung) zu erreichen.

Achtung vor Betrügern

Der Hochsauerlandkreis warnt vor Trickbetrügern, die sich als Mitarbeiter einer Gesundheitsbehörde ausweisen und die Sauerländer zu Hause auf das Corona-Virus testen wollen. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass keine Gesundheitsbehörde Tests zu Hause durchführt. Bislang gibt es im Kreis noch keinen Fall. "Wenn es jedoch zu Vorfällen kommen sollte, bitte sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110 anrufen", bittet die Kreisverwaltung.

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