"To Go" Angebote in Restaurants reichen nicht aus

Nur mit Lieferservice und Essen "Außer Haus" können die Restaurants nicht mehrere Monate finanziell durchhalten. Wichtig sind die Soforthilfen der Regierung.

Restaurant
© Pixabay

"To Go" Angebote in sauerländer Restaurants können nicht den normalen Betrieb ersetzen. Diese Einschätzung kommt von Dietmar Wosberg, dem Präsidenten des Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Westfalen. Lieferservices und "To go" Angebote seien eher dafür da um Einnahmen durch Stammkunden zu sichern. Die Restaurants bei uns können ohne Ladenöffnung nur mit "Essen to go" nicht mehrere Monate finanziell überleben. Finanziell würden den Restaurants jetzt vor allem die Soforthilfen der Landesregierung helfen. Das spanische Restaurant "Casa Conchita" aus Meschede hat beispielsweise 16.000 Euro als Soforthilfe für insgesamt sechs Mitarbeiter bekommen. Das Restaurant Menge aus Arnsberg würde laut Inhabern nach zwei bis drei Monaten nur mit Lieferservice große finanzielle Schwierigkeiten haben.

Besondere Aktionen

Das Hüstener Restaurant DaVinci bietet ab heute Gerichte zum Mitnehmen an. Für jedes verkaufte Essen spendet DaVinci 1 Euro für unsere Hilfsaktion Lichtblicke an Menschen in Not. Das Arnsberger Restaurant Menge bietet seit dem 20. März in seinem Online-Shop luftdicht verschweißte Gerichte an, die mit DHL in ganz Deutschland ausgeliefert werden. Geplant sind außerdem Bücher und Weine von Läden aus Arnsberg um dort die Inhaber zu unterstützen. Nur drei Mitarbeiter arbeiten momentan dort in der Küche, der Rest ist in Kurzarbeit. Sie haben bisher insgesamt rund 50 Lieferungen zum Beispiel nach München und in die Pfalz ausgeliefert.

skyline
ivw-logo