Sauerland sucht Ideen zum Klimaschutz

Der Hochsauerlandkreis startet heute verschiedene Umfragen. Er will Anregungen für das Integrierte Klimaschutzkonzept sammeln

Der ausgetrocknete gerissene Boden spiegelt die Trockenheit wider (Symbolbild).
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"Was können wir hier bei uns konkret gegen den Klimawandel tun?" Diese Frage stellt der Hochsauerlandkreis ab heute bei unterschiedlichen Online-Umfragen. Ein besonders Signal geht dabei an die Jugendlichen heißt es: Sie sind am stärksten vom Klimawandel betroffen. Von den Unternehmen möchte der Kreis wissen in welche Richtungen dort die Überlegungen zum Klimaschutz gehen. Die Ergebnisse aller Umfragen sollen in das integrierte Klimaschutzkonzept des HSK mit allen Städten und Gemeinden einfließen. Die Umfragen laufen bis zum 21.August 2022.

Im Fokus des zu entwickelnden Strategiepapiers stehen vor allem die Fragen nach dem Ist-Zustand des Kreises in Sachen Klimaschutz und nach den zukünftigen Einsparpotenzialen, so der Kreis.

"Das Klimaschutzkonzept wird unser Handlungsleitfaden für die nächsten Jahre werden, mit dessen Hilfe auch wir im Hochsauerlandkreis unseren Beitrag zum Thema Klimaschutz leisten können", sagt Volker Nelle vom Hochsauerlandkreis.

Drei Online-Umfragen

 Ein besonderes Signal dabei geht an die Jugendlichen: "Die Jugendlichen haben wir besonders im Blick, weil sie am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind."

Hier geht es zur Umfrage für die Jugendlichen


Eine weitere Perspektive der Umfrage richtet sich auf die heimische Wirtschaft: "Klimapolitisch stehen die regionalen Unternehmen vor großen Herausforderungen. Auch durch die aktuelle geopolitische Lage entsteht ein gewisser Handlungsdruck. Da wollen wir wissen, in welche Richtung die Überlegungen beim Klimaschutz gehen und diese auf jeden Fall mitberücksichtigen", erläutert Nelle.

Hier geht es zur Umfrage für die Betriebe


"Damit das Konzept "rund wird" und wir einen echten Handlungsleitfaden erhalten, sind wir auf die Unterstützung der Sauerländerrinnen und Sauerländer angewiesen. Wir benötigen sie als lokale Expertinnen und Experten und erhoffen uns wichtige Anregungen und Ideen in Sachen Klimaschutz. Wir möchten wissen, was sie bewegt und wo wir sie in Zukunft mit gezielten Informationen oder Förderangeboten unterstützen können", so Frank Kleine-Nathland vom Hochsauerlandkreis.

Hier geht es zur Bürgerumfrage


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