Sauerland: Gastrobranche braucht Mitarbeiter

Personalmangel, steigende Kosten und Unsicherheiten wegen Corona - keine leichte Zeit für die Gastronomiebetriebe im HSK.

Mit dem Sommerbeginn heute nimmt auch die Biergartensaison im HSK Fahrt auf. Viele Restaurants und Kneipen leiden aber nach wie vor unter Personalmangel. Auch steigende Preise und Corona-Unsicherheiten mit Blick auf den Herbst wirken sich auf die Gastrobranche aus, so der Hotel- und Gaststättenverband.

Junge Leute für Jobs in der Gastronomie begeistern

Trotzdem unternehme die Branche einiges, um junge Leute für den Gastgeberbereich zu begeistern. Zuletzt wurde beispielsweise die Ausbildungsvergütung im ersten Lehrjahr auf 1000 Euro erhöht, außerdem gebe es sehr gute Karrierechancen. In der Branche herrscht nicht erst seit Corona Personalnot. Es fehlen Köche, Servicepersonal und Azubis. Bundesweit fehlen rund 50 000 Mitarbeiter.

Vorurteile abbauen

Es gebe viele Vorurteile bei Jobs in der Gastrobranche, die sich seit langem hielten. Dazu gehörten die angeblich schlechte Bezahlung oder unattraktive Arbeitszeiten. Dabei mache es großen Spaß, dort zu arbeiten. "Wir bieten einen super Job", so Dietmar Wosberg vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband. Es gebe für Nachwuchskräfte vielfältige Karriere- und Aufstiegschancen im In- und Ausland. Manch einer sei mit 30 Jahren schon Hotelchef. Die Aus- und Weiterbildungsangebote seien in den letzten Jahren ausgeweitet worden.

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