Ruhrtalleitung: Thyssengas hält an Bau im Sauerland fest

Für die Ruhrtalleitung beginnt in dieser Woche

Der Krieg in der Ukraine hat das Streben der Bundesregierung weg vom Gas zu kommen beschleunigt. Die Thyssengas GmbH in Dortmund hält trotzdem an ihren Projekten fest. Dazu gehört auch die Ruhrtalleitung im Sauerland ."Wir sind verpflichtet die Vorsorgungssicherheit in der Region sicherzustellen", hieß es auf Nachfrage von Radio Sauerland. Das Großprojekt in Arnsberg, Meschede und Wickede soll bis 2026 abgeschlossen sein. Aktuell werden 40 Prozent des Energiebedarfs im Sauerland noch mit Erdgas gedeckt, so Thyssengas. Das Unternehmen sei aber bestrebt, zunehmend auf CO2 neutrale Energie umzusteigen.

Seit Monaten wird in Freienohl gebaut. In dieser Woche wird mit Arbeiten an der Pestalozzi-Straße begonnen. Häuser und Geschäfts- und Praxisräume seien während der ganzen Bauphase zu erreichen, so Thyssengas.

Über das Projekt Ruhrtalleitung

Aufgrund gestiegener Kapazitätsbedarfe baut Thyssengas seit 2018 ihr Gastransportsystem in der Region Wickede / Arnsberg / Meschede – die sogenannte Ruhrtalleitung – aus. In mehreren Bauabschnitten wird das bestehende Leitungssystem erneuert und in diesem Zuge die Transportkapazität erhöht. Über die Ruhrtalleitung werden die nachgelagerten Netze der örtlichen Stadtwerke sowie zahlreiche Großabnehmer wie Industriebetriebe oder Kraftwerke mit Gas versorgt. Die Thyssengas GmbH mit Sitz in Dortmund ist ein unabhängiger Gasnetzbetreiber und zählt zu den führenden deutschen Erdgastransportnetzgesellschaften. In unserem Kerngebiet Nordrhein-Westfalen verfügen wir über sieben Niederlassungen und betreiben ein rund 4.400 Kilometer langes Gastransportnetz. Über dieses weitläufige Transportsystem werden jährlich bis zu rund 6 Mrd. Kubikmeter Erdgas sicher und umweltschonend zu Verteilnetzbetreibern, Industriebetrieben und Kraftwerken transportiert, heißt es vom Thyssengas.

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