Neue Förderprojekte am Start

Die Regionale 2025 verteilt Sterne und vergibt Fördergelder

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Die Bandbreite geht von der Versorgung psychisch Erkrankter bis hin zu Kulturtreffpunkten für Jugendliche: Die Regionale 2025, ein NRW-Förderprogramm für Südwestfalen, hat 7 neue Projekte aus dem HSK mit einem ersten Stern auf den Weg gebracht. Zwei Hürden sind aber noch zu nehmen: erst mit dem dritten Stern fließt dann Geld vom Land. Ein Projekt hat es bereits geschafft: Das Technologie-Projekt „Blockchain für die Supply Chain“ der Fachhochschule in Meschede wird demnächst mit 970.000 Euro gefördert. Zusammen mit Firmen aus der Region werden dann digitale Lieferketten (Blockchains) entwickelt, die in den mittelständischen Unternehmen umgesetzt werden sollen.

Der Alltag im Sauerland soll digitaler und nachhaltiger werden

Neu auf der ersten Förderstufe der Regionale 2025 ist das Schmallenberger Projekt „Lenneschiene 2.0 – das lebenswerte Band in Südwestfalen“. Zusammen mit 7 weiteren Kommunen soll so das Leben entlang der Lenneroute besonders für junge Menschen und Fachkräfte von morgen interessanter werden. Neben Angeboten für kreatives und digitales Arbeiten sollen auch Angebote für nachhaltige Mobilität entwickelt werden – mit dem Fahrrad, Zug oder virtuell online.

Auch das Arnsberger Projekt „Baukultur – Wir sind Heimat“ zielt auf den Alltag im Sauerland. In der Stadt soll ein Kompetenzzentrum für regionale Baukultur entstehen, um nachhaltiges und ortstypisches Bauen nach vorn zu bringen. Ebenfalls in Arnsberg ist ein innovatives Zentrum für berufliche Weiterbildung angedacht – der „Campus Zukunft“. Für die realen und virtuellen Weiterbildungs-Möglichkeiten haben sich mehrere Bildungsträger in Arnsberg zusammengetan.

Sauerländer Seen sollen mehr als nur Erholung bieten

Das Projekt „Lebensraum Sauerland-Seen“ hat bereits erfolgreich an der Regionale 2013 teilgenommen. Jetzt sollen Diemelsee, Hennesee, Sorpesee und Bigge-,Lister-und Möhnesee zu Wohlfühlorten zum Wohnen und digitalen Arbeiten werden. Eine entscheidende Rolle soll dabei auch die Mobilität, sprich der Verkehr, rund um die Seen spielen.

Parallel dazu läuft das Projekt „Natur-Entdeckerorte“ der drei Naturparks “Sauerland/Rothaargebirge“, „Arnsberger Wald“ und „Diemelsee“. An diesen „Entdeckerorten“ soll die Pflanzen-und Tierwelt der Region für die Jüngsten erlebbar werden – real, aber auch digital und virtuell.

Der Verein „Ensible“ will dagegen die Kultur für Jugendliche im HSK stärken, mit einem innovativen Netzwerk, das digitale Kulturangebote schafft und gleichzeitig Jugendlichen hilft, selbst Kultur zu schaffen.

Therapiestunden digital ohne Wartezeit beim Arzt

Mit dem Projekt „Verbesserung der ambulanten psychiatrischen Versorgung durch Digitalisierung“ hat es auch die LWL-Klinik in Marsberg zu einem ersten Stern der Regionale gebracht. Zusammen mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und dem LWL-Psychiatrieverbund Westfalen soll so die Versorgung von Menschen, die an Depressionen leiden, verbessert werden. Mit digitalen Therapieangeboten und Online-Therapiegesprächen entfallen Fahrten zum Facharzt und lange Wartezeiten. Das Projekt soll aber auch die Fachärzte miteinander vernetzen und so die medizinische Versorgung im HSK verbessern. Fördergelder fließen aber erst, wenn das Projekt den dritten Regionale-Stern bekommt.

 

 

 

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