Neue Feuerwehr-Spezialeinheit

Blaulicht an einem Rettungswagen (Symbolbild). 
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© Jrg Lantelme/Fotolia.com

Im Kreiszentrum der Feuerwehr in Meschede-Enste nimmt im kommenden Jahr eine neue Spezialeinheit ihre Arbeit auf. Der sogenannte „Wasserförderzug“ besteht aus 60 Feuerwehrleuten, die bei Waldbränden oder Hochwasser ausrücken. Zwei neue Großfahrzeuge sollen noch Ende Oktober aus den Niederlanden ins Sauerland kommen, so Kreisbrandmeister Bernd Krause. Bis zum Jahresende sollen die Mitglieder des „Wasserförderzugs“ im Umgang mit der neuen Technik trainiert werden. 

Wasserförderzüge gibt es bislang schon an sieben Standorten in Nordrhein-Westfalen, darunter Olpe, Emmerich und Euskirchen. 


Neue Technik sehr leistungsfähig

Die neue Technik der beiden neuen Spezial-Fahrzeuge ist sehr leistungsfähig. Bei Waldbränden kann Löschwasser bis zu zwei Kilometer über ein Schlauchsystem geleitet werden. Die Schläuche können schon während der Fahrt ausgeworfen werden, so ein Sprecher des Instituts der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen in Münster. Bei Hochwasser können über ein Pumpensystem maximal 50-60.000 Liter pro Minute abgepumpt werden.

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