Müllgebühren steigen in einigen Kommunen

Ein Grund sind u.a. die großen Restmüllmengen

Für ihren Müll müssen viele Sauerländer im kommenden Jahr mehr zahlen. In Arnsberg, Olsberg, Marsberg und Eslohe steigen die Müllgebühren beispielsweise. In Arnsberg hat die Biotonne nicht dazu geführt, dass weniger Müll in den grauen Restmülltonnen landet. Auch Sperrmüll wird dort teuerer, wenn er vor dem Haus abgeholt wird. Hier werden in Arnsberg künftig mindestens 40 statt 35 Euro fällig. Dieselbe Gebühr gilt auch für Marsberg. Dort werden für das kommende Jahr rund 1000 Abholungen erwartet, heißt es aus der Marsberger Verwaltung. In Eslohe sind es nach wie vor mindestens 20 Euro für Sperrmüllabholung. In Schmallenberg, Brilon, Bestwig und Medebach bleiben die Müllgebühren im kommenden Jahr stabil. In Meschede sinken die Müllgebühren 2020.

Medebach führt zum 1. Januar gelbe Tonnen ein

Städte und Gemeinden müssen sich bei den Abfallgebühren an das Kommunalabgabengesetz (KAG NRW) halten. Laufende Ausgaben müssen durch die laufenden Einnahmen gedeckt werden. Aus Brilon heißt es, dass die Gebühren in etwa auf dem bisherigen Niveau bleiben.

Medebach führt zum 01.01.2020 die gelbe Tonne für Plastikmüll ein. Bislang wurde der Plastikabfall dort in Säcken gesammelt.

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