Minuszinsen drücken

Sparkasse Arnsberg-Sundern legt Bilanz vor

© Radio Sauerland

Trotz glänzender Geschäfte im vergangenen Jahr muss die Sparkasse Arnsberg-Sundern sparen. Auf der einen Seite hat es bei Geldanlagen ein Plus von 6% gegeben, die Sparkassenkunden haben ihr Geld vor allem in Gebäude und Immobilienfonds investiert. Auch bei gegebenen Krediten hat die Sparkasse Arnsberg-Sundern zugelegt, insgesamt sind 214 Millionen Euro in neue Kredite geflossen. Auf der anderen Seite wird die Sparkasse Arnsberg-Sundern in diesem Jahr viele Prämiensparverträge auflösen und auszahlen. Betroffen sind rund 1000 Kunden, die im Laufe der Jahre die höchste Sparprämie erreicht haben.

Minuszins wird ausgeglichen

Den Minuszins beim klassischen Sparbuch wird die Sparkasse auch in diesem Jahr auf eigene Kappe ausgleichen, die Kunden sollen auch künftig einen geringen Zinssatz ausgezahlt bekommen. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass in den kommenden Jahren Kunden für’s Sparen auch zahlen müssen.

Sparkassen-App immer beliebter

Eine gute Möglichkeit, um Kosten zu sparen, sehen die Sparkassenmanager in der Digitalisierung. Schon jetzt werden Online-Banking und vor allem die Sparkassen-App viel genutzt. Rund 12.000 Kunden haben die App regelmäßig in Gebrauch. Gleichzeitig will die Sparkasse Arnsberg-Sundern aber auch persönlich vor Ort bleiben. Die vier Beratungszentren in Arnsberg, Neheim, Hüsten und Sundern und die Filialen in den Ortsteilen bleiben bestehen. Allerdings soll von Jahr zu Jahr überprüft werden, wie sie weiter von den Kunden genutzt werden.

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