Minister tagen im Wald

Jede Menge Politprominenz ist heute in sauerländer Wäldern unterwegs. Die NRW-Regierungsmannschaft um Ministerpräsident Armin Laschet tagt für zwei Tage in Schmallenberg-Winkhausen. Ein zentrales Thema ist, wie dem kranken Wald in NRW geholfen werden kann. Als Soforthilfe gibt das Land 9,2 Millionen Euro, um den Borkenkäfer zu bekämpfen und die befallenen Bäume aus dem Wald herauszuholen. Weitere 100 Millionen Euro gibt es dann für die Wiederaufforstung, verteilt auf die kommenden 10 Jahre. Insgesamt sind bereits fast 6 Millionen Anträge auf Fördergelder von Waldbesitzern beim NRW-Umweltministerium eingegangen.

Laschet gibt Gas

Wichtig sei jetzt die Not-und Soforthilfe, so NRW-Ministerpräsident Laschet, da gäbe NRW jetzt Gas. Die Formulare für die Hilfsgelder sollen deshalb nochmals vereinfacht werden. „Wir müssen jetzt mit der Arbeit beginnen und das Schadholz aus dem Wald holen“, so Laschet weiter, “damit der Käfer sich nicht weiter verbreitet“. Niemand wisse, wieviel Geld noch nötig sein wird, da wird vielleicht auch der Bund einspringen müssen. Die Maßnahmen werden heute im sogenannten "Schmallenberger Programm" zusammengefaßt. Am Nachmittag startet Laschet mit seinen Ministern zu einer Kurzwanderung auf dem Rothaarsteig.

Geldregen für's Sauerland

Auch über das NRW-Aufbauprogramm „Ruhrkonferenz“ werden Laschet und seine Minister in Schmallenberg beraten. Das soll aber nicht nur für den Ballungsraum Ruhrgebiet gelten, sondern gerade das Sauerland soll als starke Wirtschaftsstruktur mit eingebunden werden.

© Radio Sauerland

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