Arnsberg und Sundern rücken nach Hochwasser zusammen

Bürgermeister von Arnsberg und Sundern beim gemeinsamen Bürgermeister-Dialog

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Welche Lehren können die Städte Arnsberg und Sundern aus der Hochwasserkatastrophe ziehen? Um diese Frage geht es heute ab 19 Uhr bei einem Austausch der Bürgermeister von Sundern und Arnsberg. In beiden Städten gab es überflutete Stadtteile, vollgelaufenen Keller und Gebäude, Straßensperrungen und hunderte Rettungseinsätze. In Sundern und Hachen hatte es außerdem großflächige Stromausfälle gegeben.

Auf der Beteiligungsplattform beteiligung.arnsberg.de laden die beiden Bürgermeister zu einem Austausch ein. Es können schon jetzt Fragen gestellt werden. Was sich bei dem Hochwasser auch gezeigt habe, der Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft der Menschen sei groß. 


Sunderns Bürgermeister Willeke

Für Sunderns Bürgermeister Willeke ist es jetzt u.a. wichtig, zu entschieden, wie die Geldbeträge schnell bei den Hilfsbedürftigen ankommen. Willeke sieht auch einige Firmen in Sundern in ihrer Existenz bedroht. Aktuell werden die Schäden erhoben. Sie sollen an die Arnsberger Bezirksregierung gemeldet werden.

Bisher ist ungewiss, was bei dem verheerenden Hochwasser der Röhr im Stadtgebiet Sundern und vor allem auch in Hachen alles kaputt gegangen ist. Von den städtischen Gebäuden ist u.a. die Volkshochschule stark beschädigt. Trotzdem hofft Bürgermeister Willeke, dass die Schäden geringer sind als befürchtet. 

Schäden in Arnsberg

In Arnsberg sind laut Stadtverwaltung viele Wege und Straßen stark beschädigt. Viele Schotterwege und auch stellenweise der Ruhrtalradweg seien durchgefurcht und müssten saniert werden. In Arnsberg sind nicht so viele Firmen betroffen, wie in Sundern, so die Stadt. Die Stadt konnte wichtige Gewerbegebiete in Hüsten und Neheim vor dem Ruhrwasser schützen. Beide Bürgermeister wünschen sich ein direktes Feedback aus der Bevölkerung, Sie wollen heute wissen, wo die Probleme liegen.

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