
Im Sauerland hat es in diesem Jahr bereits die ersten Waldbrände gegeben. U.a. in Eslohe und in Brilon-Alme. Um besser auf Waldbrände vorbereitet zu sein, verbessern Feuerwehr und der Landesbetrieb Wald und Holz ihre Zusammenarbeit noch weiter.
Dazu haben sich jetzt Vertreter verschiedener Einheiten der Feuerwehr Arnsberg mit Vertretern von Wald und Holz im Waldgebiet Breloh in Hüsten zu einer Waldbefahrung getroffen.Im Mittelpunkt des Treffens haben praktische Fragestellungen für mögliche Waldbrandeinsätze gestanden, so die Feuerwehr Arnsberg. Gemeinsam sind Waldwege begutachtet worden, um die Befahrbarkeit für große Feuerwehrfahrzeuge zu bewerten. Ebenso sind mögliche Wasserentnahmestellen im Waldgebiet betrachtet worden, um im Einsatzfall eine schnelle Wasserversorgung sicherstellen zu können. Die Feuerwehr hat ihre Technik zur Waldbrandbekämpfung vorgestellt und tauschte sich mit den Vertretern von Wald und Holz über die Nutzung der Wald-und-Holz-App im Einsatzgeschehen aus.
Waldbrandfläche zwischen Hüsten und Bruchhausen
Während der Befahrung haben Feuerwehr und Wald und Holz auch die Fläche des Waldbrandes aus dem März 2025 zwischen Hüsten und Bruchhausen besucht. Bei dem Einsatz brannten damals knapp 7.300 Quadratmeter Waldfläche. Rund 135 Einsatzkräfte waren über mehr als sechs Stunden im Einsatz. Die Ursache des Brandes konnte nicht ermittelt werden.
Vor Ort erläuterten Mitarbeitende von Wald und Holz die Auswirkungen des Feuers auf Flora und Fauna sowie die Entwicklung der betroffenen Waldflächen seit dem Brandereignis. Ein weiterer Bestandteil des Tages war der Einsatz der Feuerwehrdrohne. Die ehemalige Brandfläche ist aus der Luft abgeflogen worden. Die Drohneneinheit hat die Technik und deren Einsatzmöglichkeiten den Vertretern von Wald und Holz näher vorgestellt.
Durch den direkten Austausch und die praktischen Einblicke soll die Zusammenarbeit weiter gestärkt und die Effektivität bei zukünftigen Waldbrandeinsätzen verbessert werden.