Skiliftbetreiber im Sauerland bitten Politik um Hilfe

Die Skiliftbetreiber im Sauerland sind von den explodierenden Energiepreisen genauso betroffen, wie andere Wirtschaftszweige. Der Verband bittet die Politik um Unterstützung

© Wintersport-Arena Sauerland, Dennis Braun

Im Sauerland hängen 2000 bis 3000 Arbeitsplätze vom Wintertourismus ab. Deshalb fordern auch die Skiliftbetreiber politische Maßnahmen, um die explodierenden Kosten von Gas und Strom zu mindern. Die unkalkulierbaren Energiekosten in der kommenden Ski-Saison waren ein Hauptthema beim Treffen des Verbandes der Skiliftbetreiber Sauerland. Auch in den Wintersportgebieten soll in der kommenden Saison Energie eingespart werden.

50 Jahre Verband der Skiliftbetreiber Sauerland

Am Fuß des Kahlen Asten in Altastenberg, wurde der Verband der Liftbetriebe Sauerland 1972 gegründet. Ziel war, die Interessen der zu der Zeit vielen neuen Skilifte nach außen gemeinsam zu vertreten. 28 Liftbetreiber haben sich jetzt im Astenturm 50.Jahre später zur Jahreshauptversammlung getroffen.

Die gebührende Rückschau über 5 Jahrzehnte aus den 1970‘ Jahren zeigte nochmals die eindrucksvolle Entwicklung im Wintersport des Sauerlandes, so der Verband. Der Tiefpunkt in den 90’er Jahren mit nur durchschnittlich 26 Betriebstagen führte schließlich zum Projekt Wintersport Arena Sauerland ab 2000 und damit zu einem enormen Aufschwung durch über 100 Mio. € private Investitionen in Schneesicherheit und Qualität.

Bei Vorstandswahlen wurde der 1. Vorsitzende Christoph Klante aus Winterberg und 3 Beisitzer Christoph Stinn aus Fahlenscheid, Otmar Hillebrandt aus Bödefeld wiedergewählt und Lutz Wemhoff, Altastenberg neu gewählt.

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