Sauerländer Obst für alle!

Die Städte und Gemeinden im Sauerland pflanzen Obstbäume

© Stadt Olsberg

Die Städte und Gemeinden im Hochsauerlandkreis pflanzen immer mehr Obstbäume. Sie bieten einen wichtigen Lebensraum für Insekten, Spinnen und Vögel, so die Stadt Meschede. Auch die Sauerländer profitieren von den Obstbäumen. Sie dürfen jetzt an Straßen und auf öffentlichen Grünflächen Äpfel, Pflaumen und Birnen ernten. Allein in Meschede gibt es davon fast 20. Brilon hatte im vergangenen Jahr Apfelbäume, Pflaumen und Süßkirschenbäume als Ausgleich für Windkraftflächen gepflanzt.

Obstbäume: Wichtiger Lebensraum

Die Obstbäume sind für heimische Insekten und Vögel nicht nur eine wichtige Nahrungsquelle, sondern auch ein notwendiger Lebensraum, beschreibt es die Stadt Brilon. Sie eignen sich daher besonders gut, um Flora und Fauna zu unterstützen.

Brilon hat im vergangenen Jahr 150 Obstbäume gepflanzt.

Auch die Stadt Olsberg fördert das Anpflanzen von Obstbäumen. Sie verschenkt 350 Obstbäume an die Olsberger. Pro Grundstück gibt es zwei Obstbäume. Die Aktion soll neben dem Schutz der Artenvielfalt auch dem Erhalt alter Obstbaumsorten dienen. Ab 15.September wird auf der Seite der Stadt Olsberg ein Anmeldevordruck hinterlegt.

In Meschede beginnt bald die Ernte des Bürgerobsts. Mescheder können sich für den persönlichen Verzehr an Straßen und auf Wiesen mit Obst versorgen. Allerdings handle es sich in den meisten Fällen noch um jungen Bäume, so dass der Ertrag eher begrenzt sei, heißt es von der Stadtverwaltung. Auf der Homepage der Stadt Meschede gibt es eine Übersicht über die städtischen Obstbäume.

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