Polizei im Sauerland will Verkehrsunfälle verhindern

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Die Corona-Pandemie hat im vergangenen Jahr auch die Präventions-Arbeit der Polizei im Hochsauerlandkreis ausgebremst. Der Crash-Kurs für Jugendliche und junge Erwachsene lief im vergangenen Jahr nur einmal. Bei diesen Veranstaltungen berichten zum Beispiel Rettungssanitäter oder Unfallopfer von ihren erschütternden Erlebnissen am Unfallort. Die Polizei hofft, dass Teilnehmer der Crash-Kurse Unfallgefahren klar erkennen und aus den Fehlern anderer lernen. Der Anteil der 18 - 24-jährigen an den Verkehrsunfällen im HSK war auch im vergangenen Jahr überproportional hoch.

Die Präventions-Maßnahmen der Polizei richten sich aber an alle Alters- und Zielgruppen,so die Polizei. In den Grundschulen läuft zum Beispiel das Fahrradtraining, Senioren werden im Umgang mit dem E-Bike geschult.

Verkehrsunfall-Präventionsmaßnahmen der Polizei im Hochsauerlandkreis

Die Maßnahmen der Verkehrsunfallprävention richten sich nach dem Prinzip des lebenslangen Lernens an alle Alters- und Zielgruppen, vorrangig an besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer. Sie soll das Bewusstsein für Verantwortung im Straßenverkehr schärfen, positive Verhaltensmuster aufzeigen und rücksichtsvolles Verhalten fördern. Diese Inhalte werden von den Verkehrssicherheitsberatern

- in Kindertageseinrichtungen


- in Grundschulen


- in Schulen der Sekundarstufen 1 und 2


- in Berufskollegs


- im Bereich der Seniorenprävention i


in vielfacher Weise durchgeführt. Hierzu gehören das Schulweg- und Radfahrtraining, die Radfahrausbildung, die Durchführung von Mofa-Kursen sowie die Durchführung von Präventionsveranstaltungen zu speziellen Themen (z. B. richtiges Verhalten an der Schulbushaltestelle bzw. beim Ein- und Aussteigen, Alkohol und Drogen, Ablenkung durch Handy-Nutzung.

Quelle: Verkehrsunfallstatistik 2021 für den Hochsauerlandkreis

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