Mehr Anmeldungen an Grundschulen

Im nächsten Schuljahr gibt es mehr Erstklässler als bisher

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An Grundschulen im HSK gibt es für das nächste Schuljahr mehr Anmeldungen. In fast allen Städten im HSK steigt die Zahl der Erstklässler an. In Arnsberg steigen die Anmeldungen zum Beispiel von 621 auf 644, also gibt es 23 mehr Anmeldungen. Für den Anstieg an Erstklässlern gibt es mehrere Gründe. In Arnsberg zum Beispiel seien Familien mit Kindern dazugezogen, so die Stadt Arnsberg. Aber auch Paare, die schon länger im Sauerland wohnen, hätten Kinder bekommen. Wegen Lehrermangels würden meistens allerdings keine neuen Klassen gegründet, so die Bezirksregierung Arnsberg. Nur an manchen Grundschulen gebe es neue Klassen, zum Beispiel an der St.-Engelbert-Grundschule in Brilon. Dort wird es ab nächstem Schuljahr vier statt drei Klassen geben. An der Wilhelm-Lübke-Schule in Bestwig-Ramsbeck soll es ab dem Schuljahr 2023/24 fünf statt vier Klassen geben. Nach den aktuellen Prognosen der Stadt Meschede sind die Grundschulstandorte in Meschede-Wennemen und Remblinghausen auch in den kommenden Jahren gesichert. Der Schulentwicklungsplan für Meschede war am Abend Thema im Bildungsausschuss.

Problem Lehrermangel

Für das Problem Lehrermangel gebe es Lösungsansätze, so die Bezirksregierung Arnsberg. Es gebe eine Werbekampagne für Lehrer, neue Studienplätze ab dem Wintersemester 2020/21 und es soll in Zukunft einen monatlichen Zuschlag für Lehrer in Höhe von 350 Euro geben. Zurzeit werden auch Seiteneinsteiger aus anderen Berufen eingestellt. Außerdem verschieben ältere Lehrer ihre Rente um ein paar Jahre. Es werden auch Lehrer aus ihrer Rente zurück an die Schulen geholt.

Anstieg bis 2030 erwartet

Bis 2030 werde ein weiterer Anstieg an Erstklässlern erwartet, so die Stadt Arnsberg. Erst nach 2030 würden die Geburtsraten zurückgehen. Durch die Finanzkrise im Jahr 2010 hätten einige Paare, die Kinderplanung verschoben.

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