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IHK will Ausbildung im Sauerland stärken
© Franziska Petri/IHK Arnsberg
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IHK will Ausbildung im Sauerland stärken

Junge Fachkräfte zu finden, fällt nicht allen Betrieben in der Region leicht. Dabei könnten die den Fortbestand des Unternehmens sichern.

Veröffentlicht: Mittwoch, 28.01.2026 05:00

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Aktuell gehen bei uns in der Industrie Arbeitsplätze verloren. Der Schwund läuft oft im Hintergrund und schleichend, hieß es gestern bei der Vorstellung der IHK-Konjunkturumfrage in Arnsberg. In Industrie und Großhandel denken 16% der befragten Unternehmen darüber nach, Arbeitsplätze ins Ausland zu verlegen. Polen bietet beispielsweise weniger Bürokratie, Umweltauflagen und schnelle Genehmigungsverfahren. Auch bei den Arbeitskosten liegt Polen besser als Deutschland.

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Bedeutung von Ausbildung

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Ausbildung ist wichtig, da sind sich alle Branchen bei uns einig. Nur so lasse sich die demografische Entwicklung abfangen. Das sagt Johannes Huxol von Trilux in Hüsten. Im Einzelhandel findet aktuell eine Kehrtwende statt, so Branchenkenner. Es gebe wieder Interesse an einer Ausbildung im Einzelhandel. Das war zu Coronazeiten völlig anders gewesen.

Selbst ausgebildete junge Menschen seien auf lang Sichte günstiger als Quereinsteiger. Sie schätzten in der Regel ihren Ausbildungsbetrieb und wären oft motivierter. "Wer jetzt nicht ausbildet, hat bei anziehender Konjunktur ein Problem", das sagt IHK Hauptgeschäftsführer Jörg Nolte. Wenn nicht ausgebildet wird, fehlen langfristig Mitarbeiter. Gerade die Gastrobranche bei uns hat oft Probleme, geeignete und den Anforderungen gewachsene Azubis zu bekommen. Mancher schmeiße schnell hin, sagt z.B. Andre Wiese vom H1 in Meschede.

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Konjunktur könnte zulegen

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Es wird erwartet, dass das laufende Jahr besser wird als das Vorjahr. Dazu gebe es Belege in der Konjunkturumfrage, so die IHK Hellweg-Sauerland.

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