Anzeige
IHK-Umfrage: Hoffnung auf anziehende Konjunktur
© Radio Sauerland
Jörg Nolte, IHK Hauptgeschäftsführer Arnsberg, Johannes Huxol, Trilux GmbH und Co. KG Arnsberg, Andre Wiese H1 am See Meschede, Volker Gode, Lott Handelsgesellschaft, Lippstadt
Teilen:

IHK-Umfrage: Hoffnung auf anziehende Konjunktur

Die konjunkturelle Lage in der Region hat sich leicht verbessert, das belegt die Konjunkturumfrage der IHK Hellweg-Sauerland.

Veröffentlicht: Dienstag, 27.01.2026 12:44

Anzeige

Die IHK Hellweg-Sauerland hat heute in Arnsberg ihre aktuelle Konjunkturumfrage vorgestellt. Die konjunkturelle Lage hat sich leicht verbessert, das belegen die Zahlen. Wobei es größeren Unternehmen in der Region deutlich besser geht als kleinen Firmen mit bis zu 20 Mitarbeitern. Die größeren Unternehmen könnten auf langfristige Verträge und eine breiter aufgestellte Kundschaft setzen, heißt es.

IHK-Hauptgeschäftsführer Jörg Nolte blickt verhalten optimistisch auf das Jahr 2026. Es gebe die Hoffnung, dass in der Industrie als wichtiger Schlüsselbranche bei uns, die Konjunktur im Laufe des Jahres wieder Fahrt aufnimmt.

Anzeige

Mehr als 400 Unternehmen befragt

Anzeige

Insgesamt haben 412 Unternehmen aus der Region Hellweg-Sauerland die Fragen der IHK beantwortet. Sie wurden bis Mitte des Monats befragt. Zusammenfassend kann man sagen, Optimismus und Pessimismus halten sich fast die Waage. 

Das Positive: Der Konjunkturklimaindikator, berechnet aus Lage und Erwartungswerten, ist auf 95 gestiegen. Er erreicht damit den höchsten Wert seit 2023. Das wird als gutes Signal gesehen. Allerdings liegt die  theoretische Wachstumsschwelle bei 100 Punkten. Industrie und Einzelhandel sind nach wie vor eher schwach aufgestellt. Ein Vertreter der Einzelhandels-Branche kündigte in Arnsberg aber trotzdem Investitionen an. Es müsse Spaß machen, in die Stadt zu gehen und da vor Ort zu Shoppen. Kleinere Läden mit 2 oder 3 Mitarbeitern stünden aktuell besser da als die großen Ketten. Hier schlage das deutliche Plus beim Onlinehandel der großen global agierenden Textilketten mehr zu.


Anzeige

Industrie schwach ausgelastet

Anzeige

Die Industrie bleibt schwach ausgelastet, zeigt die Konjunkturumfrage. Große Sorgen bereiten den Betrieben die schwache Inlandsnachfrage und die Arbeitskosten. Die Energiekosten sind im Ranking der Sorgen auf Platz 4 gefallen.

Die schwierige Lage dämpft die Investitionsabsichten. In der Gastrobranche sind beispielsweise nur wenige Unternehmen auf Investitionskurs. Auch in der Industrie wird größtenteils in den Bestand investiert, es fließt nur wenig Geld in die Kapazitätserweiterung oder in Innovationen. Investitionen und Innovationen sind wichtig, um als wichtiger Industriestandort den Anschluss zu halten so die IHK Vertreter. Zu ihnen gehört IHK-Volkswirt Stefan Severin.

Anzeige
Anzeige
Anzeige