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Blitze am Himmel bei Nacht (Symbolbild).
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Blitze am Himmel bei Nacht (Symbolbild).
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Gewitterzellen lassen sich schwer prognostizieren

Im Sommer müssen wir im Sauerland mit weiteren schweren Gewittern rechnen. Wo diese Gewitterzellen runtergehen, lässt sich schwer vorhersagen

Veröffentlicht: Montag, 22.06.2026 07:19

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Die Gewitter im Hochsauerlandkreis haben gestern besonders die Stadt Sundern getroffen. In Westenfeld und Endorg sind Blitze in zwei Wohnhäuser eingeschlagen und haben gegen 6 Uhr für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Rund 130 Einsatzkräfte waren an den Löscharbeiten der Dachgeschosse beteiligt.

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Lassen sich Blitzeinschläge verhindern?

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"Einen hundertprozentigen Schutz gegen Blitzeinschläge gibt es nicht", sagt Kreisbrandmeister Bernd Krause. Sundern habe es gestern schwer erwischt. "Wie sich Gewitterzellen entwickeln, sei kaum vorhersehbar, so Krause. Einen Schutz kann ein Blitzableiter bieten. Blitzableiter an Wohnhäusern sind allerdings keine Pflicht. "Wer allerdings in einer Gegend wohnt, in der überdurchschnittlich oft der Blitz einschlägt, sollte mit seiner Gebäudeversicherung Rücksprache halten, ob nicht doch ein Blitzableiter angebracht ist", so der Ratschlag von Krause.

Wer unterwegs ist, sollt immer den Stecker ziehen

Der Kreisbrandmeister im Hochsauerlandkreis, Bernd Krause, empfhielt, alle Ladegeräte vom Netz zu nehmen. Wer verreist, sollte die Stecker von PC's und Fernsehgeräten rausziehen. So ließen sich Spannungschäden an hochwertiger Elektronik vermeiden. Blitzeinschläge lösen auch nicht immer, wie gestern in Sundern, ein offenen Feuer aus. "Oft entwickelt sich nur Rauch, die Leitungen verschmoren", sagt Krause.

Wenn ein Dachstuhl dann doch brennt, sei das eine besondere Herausforderung für die Feuerwehrleute. "Sie müssen von außen und innen unter die Dachhaut gehen und die Glutnester suchen, um den Brand zu bekämpfen. Das ist bei den Dachbränden gestern in Sundern gut gelungen", so Krause.


Das vergangene Jahr ist in NRW ein extrem blitzarmes Jahr gewesen, zeigt der Blitzatlas von ALDIS/BLIDS. 10.057 Blitze sind niedergegangen, die meisten im Juni.

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Gewitterzellen lassen sich schwer prognostizieren
© Feuerwehr Sundern
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