
In Sundern hat ein heftiges Gewitter am Sonntagmorgen für einen Großeinsatz der Feuerwehr Sundern gesorgt. Rund 130 Feuerwehrleute sind im Einsatz gewesen. Blitze hatten in Westenfeld und Endorf Dachstühle von Wohnhäusern in Brand gesetzt.
Der erste Alarm erreichte die Einsatzkräfte gestern um 5:59 Uhr, berichtet die Feuerwehr Sundern. Im Mettmeckeweg in Westenfeld stand der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Flammen. Die Einheiten aus Altenhellefeld, Hellefeld, Linnepe, Sundern und Westenfeld wurden alarmiert. Unterstützt wurden sie außdem von der Atemschutznotfallstaffel aus Stockum, dem Energieversorger und der DLRG Ortsgruppe Langscheid.
Beim Eintreffen hatten alle Bewohner das Gebäude bereits verlassen. Verletzt wurde niemand. Mehrere Trupps unter Atemschutz arbeiteten gleichzeitig im Innen- und Außenangriff sowie über die Drehleiter, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Dank eines raschen wie koordinierten Vorgehens sei der Brand zügig unter Kontrolle gebracht worden, so die Feuerwehr. Nach etwa 2,5 Stunden war der Einsatz für die 75 Einsatzkräfte beendet.
Dachstuhlbrand in Endorf
Der zweite Alarm ist bei der Feuerwehr Sundern nur wenige Minuten später eingegangen. Um 6:06 Uhr war ein Blitz in das Dach eines Wohnhauses in der „Flachsbreche“ in Endorf eingeschlagen. Das Feuer breitete sich vom Bereich des Kamins unter der Dachhaut eines Wohnhauses aus. Die Bewohner konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen.
Mehrere Trupps unter Atemschutz eröffneten auch hier, unterstützt von der Drehleiter der Feuerwehr Arnsberg, das Dach, um an die Glutnester zu gelangen, und konnten den Brand so effektiv ablöschen. Im Einsatz waren u.a. die Einheiten Endorf, Meinkenbracht und Stockum, die Drehleiter aus Arnsberg sowie der AB-Atemschutz des ZFR Meschede. Auch die DLRG Langscheid war im Einsatz und stellte Kräfte zur Eigensicherung der rund 55 Feuerwehrleute zur Verfügung. Nach etwa 2,5 Stunden konnten die Einsatzkräfte auch hier in ihre Standorte einrücken.