Corona ist im Sauerland ein Minijobkiller

Durch den Lockdown sind im Gastgewerbe im HSK 16 Prozent der Minijobs verloren gegangen

© Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten

Die Corona-Krise hat viele Minijobber im Sauerland den Job gekostet. Besonders betroffen sind Mitarbeiter in der Gastrobranche, so die Gewerkschafft Nahrung-Genuss-Gaststätten(NGG). Hier seien im Hochsauerlandkreis über 750 Jobs verloren gegangen. "Betroffen sind gerade Frauen, die eine 450-Euro- Stelle als Kellnerin oder Küchenhilfe oft als einzige Einnahmeqquelle haben", sagt Lars Wurche von der Gewerkschaft NGG Südwestfalen. Auch für Studierende, die sich nebenbei etwas dazuverdienen, seien die Folgen des Jobverlustes dramatisch. Die Gewerkschaft fordert, auch 450 Euro-Jobs sozialversicherungspflichtig zu machen.

Ständige Angst vor Entlassung

Die 450-Euro-Kräfte zählten zu den Hauptverlierern der Wirtschaftskrise. Sie hätten keinen Anspruch auf Kurarbeitergeld, würden häufiger gekündigt und seien sozial kaum abgesichert, so die Gewerkschaft NGG. Sie fordert auch 450 Euro-Jobs sozialversicherungspflichtig zu machen. Im Hochsauerlandkreis gibt es 31.200 geringfügug entlohnte Arbeitsverhältnisse.

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