Arnsberg: Bewegender Besuch

Besuch der Ukraine-Hilfe in Olesno. Arnsberger Delegation informiert sich in polnischer Partnerstadt

© Stadt Arnsberg

Arnsbergs Bürgermeister Ralf Paul Bittner hat sich in der polnischen Partnerstadt Olesno persönlich ein Bild von den Fluchtauswirkungen des Ukraine-Krieges gemacht. Er spricht von einem bewegenden Besuch. Mit einer kleinen Delegation war Bittner nach Polen gereist. Es gab viele Gespräche zwischen den Arnsberger Gästen und den Menschen in Olesno – über all die schrecklichen Folgen für die ukrainische Zivilbevölkerung, die zu bewältigenden Themen in den Kommunen und das, was die Bürgerinnen und Bürger derzeit bewegt.

So berichteten der Bürgermeister von Olesno, der Leiter des städtischen Sozialhilfezentrums, Mitarbeitende der Flüchtlingsbetreuung und Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren von ihren Erfahrungen und Erlebnissen mit der Unterbringung, Betreuung und Versorgung der ukrainischen Menschen vor Ort.


„Wir haben festgestellt, dass wir ähnliche Fragen und Herausforderungen in unseren Städten haben. Viele wertvolle Anregungen nehmen wir mit, die wir in unserem Arnsberger Stab für außergewöhnliche Ereignisse besprechen werden“, so das Fazit von Bürgermeister Ralf Paul Bittner. 


Spenden aus Arnsberg

Ins Olesnoer Rathaus nahm die Delegation auch großzügige Spenden von Arnsberger Engagierten und Unternehmen mit. Insgesamt 3000 Euro wurden übergeben, die die Hilfeleistungen vor Ort unterstützen möchten.

„Jeder einzelne Beitrag ist in diesen Zeiten wertvoll und ich bedanke mich auch im Namen meines Amtskollegen und unseren Freunden in Olesno für die Spenden, die auch in Polen dringend benötigt werden. Ich bin sehr dankbar, dass der interkommunale Zusammenhalt auch in schwierigen Zeiten über Landesgrenzen hinweg so stark ist“, so Bürgermeister Bittner. Und er betont: „In diesen Zeiten ist es wichtig, dass Europa zusammenhält. Wir werden für unsere europäischen Freunde einstehen und sie weiter nach allen Kräften unterstützen.“



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