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Arnsberg: Arbeiten an Marienbrücke verschoben
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Arnsberg: Arbeiten an Marienbrücke verschoben

Thyssengas wollte dort neue Leitungen verlegen. Das passiert jetzt erst im nächsten Jahr.

Veröffentlicht: Dienstag, 21.10.2025 03:00

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Vor gut einem Monat hatte Fernleitungsnetzbetreiber Thyssengas über geplante Leitungsarbeiten in der Nähe der Marienbrücke in Alt-Arnsberg informiert. Bei ersten Sondierungen wurde nun festgestellt, dass eine Änderung des geplanten Leitungsverlaufs erforderlich wird, wie es von dem Unternehmen heißt. Diese Arbeiten sollen in Absprache mit der Stadt Arnsberg voraussichtlich Ende Januar 2026 starten. So lange kann der Verkehr dort wie gewohnt fließen. Derzeit laufen Planungen, die alte Marienbrücke abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen.

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Arbeiten Teil der Ruhrtalleitung

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Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit dem Bauprojekt Ruhrtalleitung, das rund um Arnsberg und Meschede zuletzt immer wieder zu Bauarbeiten und Sperrung geführt hatte, etwa im Sommer in Neheim. Seit 2018 baut Thyssengas das Gastransportsystem in der Region Wickede / Arnsberg / Meschede – die sogenannte Ruhrtalleitung – aus. In mehreren Bauabschnitten wird das bestehende Leitungssystem erneuert und in diesem Zuge die Transportkapazität erhöht. Über die Ruhrtalleitung werden die nachgelagerten Netze der örtlichen Stadtwerke sowie zahlreiche Großabnehmer wie Industriebetriebe oder Kraftwerke mit Gas versorgt. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für 2026 geplant. 

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