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Zusammenarbeit an der LenneSchiene wird fortgesetzt
© Südwestfalen Agentur
Mit der Einweihung der „Essbaren LenneSchiene“ wird ein Projekt sichtbar, das regionale Identität stärkt und neue Impulse für eine nachhaltige Entwicklung entlang der Lenne setzt.
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Zusammenarbeit an der LenneSchiene wird fortgesetzt

Schmallenberg arbeitet weiter kreisübergreifend mit Lennestadt, Finnentrop, Plettenberg, Werdohl, Altena, Nachrodt-Wiblingerode und Iserlohn zusammen

Veröffentlicht: Mittwoch, 22.04.2026 04:00

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An der LenneSchiene geht die Zusammenarbeit weiter. Seit 2009 arbeiten acht Städte und Gemeinden aus drei Kreisen entlang der Lenne erfolgreich zusammen – und wollen dies auch über die REGIONALE 2025 hinaus fortsetzen. Die Stadträte aller beteiligten Kommunen haben jetzt dafür gestimmt.

Schmallenberg, Lennestadt, Finnentrop, Plettenberg, Werdohl, Altena, Nachrodt-Wiblingwerde und Iserlohn bilden zusammen die „LenneSchiene“. Sie verbindet der über 140 Kilometer lange Radweg LenneRoute – und der Wille, gemeinsam an Herausforderungen zu arbeiten. Aus der Idee in den Anfängen der Regionale 2013 habe sich eine langfristige interkommunale Zusammenarbeit entwickelt, so die Südwestfalen Agentur. Bislang konnten die acht Städte und Gemeinden zusammen über 42 Millionen Euro sichern.

Nach dem positiven politischen Beschluss aus den Räten aller acht Kommunen ist nun klar: diese Zusammenarbeit geht weiter. „Das ist ein starkes Signal! Kommunen mit ähnlichen Herausforderungen erreichen durch Zusammenarbeit und Arbeitsteilung mehr als alleine“, sagte Samira Neuhaus, die als Projektmanagerin in der Südwestfalen Agentur die Verantwortlichen der LenneSchiene in den vergangenen Jahren in der REGIONALE 2025 begleitet hat.


Gemeinsame Projekte:


Die beteiligten Kommunen nehmen zentrale Zukunftsthemen in den Blick: Dazu zählen insbesondere die Klimafolgenanpassung, etwa durch gemeinsamen Schutz vor Starkregen und Hochwasser, die Weiterentwicklung nachhaltiger Mobilitätsangebote entlang der LenneRoute sowie die koordinierte Planung im Bereich der Energiewende.

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Essbare LenneSchiene

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Im Rahmen der Regionale 2025 ist mit dem Projekt „Essbare LenneSchiene“ ein besonderes Vorhaben umgesetzt worden, das die Verbindung zwischen den Kommunen entlang der Lenne stärken soll.

Entlang des Rad- und Wanderwegs sind alte und seltene Apfel- und Birnensorten gepflanzt worden, die die Strecke nicht nur schöner und lehrreicher machen, sondern auch die regionale Biodiversität stärken. Insgesamt wurden 75 Obstbäume gesetzt – einige Sorten gibt es nachweislich nur im Lennetal.

„Mit dem Projekt ‚Essbare LenneSchiene‘ schaffen wir nicht nur einen weiteren Beitrag zu einem attraktiven Freizeit- und Erholungsraum, wir bewahren auch wertvolle Obstsorten, die Teil unserer regionalen Identität sind“, so die Stadt Schmallenberg Ende Februar bei der Vorstellung des Projekts.

In der Stadt Schmallenberg werden insgesamt 15 Obstbäume gesetzt: 11 im Kurpark Schmallenberg und weitere 5 am Ortsausgang Oberkirchen Richtung Inderlenne. In der Erntezeit sind die Früchte ausdrücklich zum Naschen und Genießen freigegeben!

Zu den ausgewählten Sorten zählen u. a. die Plettenberger Herrenbirne, Stahls Winterprinz und Rheinische Speckbirne.

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