
Zum Nachhören: Zapfenernte in Medebach als Ferienjob
Sportstudent Lenard Kersting aus Schmallenberg-Oberkirchen hat sich einen ganz besonderen Sommerjob in den Semesterferien ausgesucht. Der 24-jährige Sauerländer ist Erntehelfer – und zwar in 45 Metern Höhe – da muss er Zapfen pflücken – genauer gesagt Douglasienzapfen. Und das geht so: Lenard fährt mit einem Profi, dem Forstwirt Lars Hengesbach, in einem fahrbaren Metallkorb, einem sogenannten Hubsteiger, bis in die Baumspitzen und dann wird gepflückt. Die Zapfen kommen in Säcke, die an dem Steiger hängen. Es könnte eine Rekord-Zapfenernte in diesem Jahr werden, vermuten Experten. Auch deshalb werden Aushilfskräfte dringend gebraucht.
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Zapfenernte ist Herausforderung für jungen Winterberger Förster
25 Jahre und schon ein eigenes Forstrevier. Der 25-jährige Förster Niklas Schmidt ist für den Wald bei Medebach-Küstelberg zuständig. Das hört sich doch nach einem Traumjob an, bedeutet aber auch viel Verantwortung für den jungen Winterberger Förster Niklas Schmidt. Er muss nämlich gerade sein erste Zapfenernte managen. Die Douglasien-Zapfen hängen in 45 Metern Höhe in einem Wald bei Medebach. Da müssen Spezialfirmen beauftragt werden, die mit Hubsteigern in die Baumwipfel fahren. Saatgutexperte Matthias Tebbe vom Forstamt Oberes Sauerland in Schmallenberg muss die Zapfen kontrollieren, die dann abtransportiert werden. Ganz schön viel Stress und Verantwortung für Niklas. Denn in den Zapfen – da sind die Samen und aus den Samen werden in den Baumschulen dann wieder junge Bäume gezogen. Also so ein richtiger Kreislauf, für den Niklas verantwortlich ist.

