
Beim Start herrschte Gedränge. Die Läufer mussten erstmal 6 Kilometer um den ganzen Erlebnisberg herumlaufen - durch Wald über Wiesen und Skipisten. Dann ging es in die Bobbahn. 1, 6 km bergauf durch 15 Kurven bei teilweise Steigungen von bis zu 15 Prozent. Die meisten Zuschauer standen an der Startgerade der Bobbahn. Dort, wo im Winter die Bobs starten. Für die Bobbahnläufer begann hier der Endspurt.
Schnelle Schwestern aus Wittgenstein ganz vorne
Franziska Espeter, 41 Jahre jung und kein bisschen langsam. Sie gewann den Bobbahnrun am Samstag zum vierten Mal. Und ihre sechs Jahre jüngere Schwester kam als Zweite ins Ziel. Dabei hatten sich Maria und Franziska erst kurzfristig darauf verständigt, wieder in Winterberg zu starten - mit Erfolg. Mit dabei auch ihre Lauf-und Sportgruppe aus ihrer Heimatstadt Bad Laasphe.
Bobbahn Run nach vier Jahren schon Kult
Orgateam, Läufer und Fans waren begeistert. Schon vor Wochen konnten keine Anmeldungen mehr angenommen werden. Der Bobbahn Run war längst ausgebucht. An der Bahn herrschte am Samstag Partylaune. Die Besucher stehen ganz nah an der Bahn und konnten die Läufer lautstark anfeuern. Die dankten es mit tollen Leistungen und Jubelschreien im Ziel. Danach war die Afterrun Party angesagt. Alle waren einer Meinung - "Im nächsten Jahr sind wir wieder beim Bobbahn Run am Start."

