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Ein Absperrband der Polizei in Nahaufnahme (Symbolbild).
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Ein Absperrband der Polizei in Nahaufnahme (Symbolbild).
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Zum Nachhören: So sind Schulen im HSK auf Amokläufe vorbereitet

Schulen im HSK haben einen Notfallordner für Krisensituationen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 01.06.2022 13:18

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Gestern (01.06.) gab es in Neheim an der Agnes-Wenke-Sekundarschule einen Amokverdacht. Schulen im HSK haben für solche Krisensituationen einen Notfallplan.

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Wie verhalten sich Schulen im HSK im Ernstfall?

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In Krisensituationen, wie zum Beispiel bei Amokdrohungen, greifen Schulen auf einen Notfallordner zurück. In diesem Ordner stehen unter anderem Telefonnummern des Feuerwehr- und Katastrophenschutzes, der Schulträger, der Pressestellen und eines Krisenteams der Bezirksregierung. Dieses Krisenteam besteht aus schulischem Fachpersonal und übernimmt in der Akutsituation vor allem beratende Funktionen und begleitet die Schulen durch die Krise. Das Team kann der Schule sagen, was sie als nächstes machen soll, an wen sie sich wenden soll und an was sie denken muss. Wenn nötig organisiert das Team auch einen Rettungswagen oder psychologische Unterstützung.

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Umgang mit Amok-Drohungen an Sauerländer Schulen

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Im Notfallordner gibt es auch das Kapitel "Amokdrohungen", so die Bezirksregierung Arnsberg. In diesem Kapitel steht zum Beispiel, welche Infos die Schule der Polizei mitteilen muss, damit diese die Situation treffend einschätzen kann. Dazu gehören neben dem Standort auch Informationen darüber, ob die Drohung von einer bekannten Person ausgeht, wo diese Person ist und ob sie bewaffnet ist. Außerdem befinden sich in dem Ordner Anweisungen, die die Schule befolgen soll. Dazu zählt zum Beispiel das Verschließen der Türen. Durch dem Notfallordner sollen Schulen mit Krisensituationen ruhiger und organisierter umgehen können.

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Nachbehandlung einer Krisensituation an Schulen im HSK

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Schülerinnen und Schüler werden im Nachhinein von Psychologen betreut. Das sind zum Beispiel Schulpsychologen, Psychologen vom Kreis oder von der Bezirksregierung, die vor Ort für die Schüler da sind. In Neheim werden die Psychologen ebenfalls vor Ort sein.

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Radio Sauerland Amokverdacht an der Agnes-Wenke Schule
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