
Zum Nachhören: Skatepark in Hüsten
Rampen, Street-Elemente, die an typische Bebauungen im öffentlichen Raum erinnern sollen, wie hohe Bordsteine und Treppengeländer, und sogenannte Bowls, Vertiefungen im Boden, die wie eine Große Schüssel aussehen. All das und mehr gibt es bald im neuen Skatepark in Hüsten. Baubeginn war heute. Der Park soll eine Fläche von fast 1000m² bekommen. Die neue Anlage ist Teil der großflächigen Sanierung und Neugestaltung des Stadions Große Wiese und des angrenzenden Sport-Sole-Parks. Sie soll Zentrum für die gar nicht kleine Skate-Szene im Arnsberger Raum werden.
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Jugendliche Skater als Experten
Dirk Lücke, leitender Architekt des Skateparks, ist selbst Skater. Er ist also Experte, wenn es darum geht, welche Elemente besonders Spaß machen. Doch für die Planung der Anlage hat er sich dennoch Hilfe geholt: und zwar von den Jugendlichen aus der Hüstener Skaterszene. Denn was ist besser als die Meinung derer, für die die Anlage gebaut wird.
Ralf Schmidt von der Stadt Arnsberg sieht unter anderem die Einbindung der Jugendlichen als Besonderheit des Parks. Er und Dirk Lücke haben den Skatepark gemeinsam geplant.
Sogar mit Rollstühlen soll die Anlage befahrbar sein. Der Gedanke der Inklusion war allen Beteiligten in der Planung sehr wichtig. "Ganz barrierefrei bekommt man es nie" sagt Dirk Lücke während der Vorstellung der Pläne. Aber Rollstuhlfahrer mit ein wenig Erfahrung hätten hier den ausreichenden Platz und passende Elemente um viel Spaß haben zu können; gemeinsam mit Profi-Skateboard-Fahrern, Kindern auf Rollern, Rollschuhfahrern und jedem der die Fläche noch nutzen möchte. Ein Ort für Alle eben!