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Mit einer Spezialfräse bearbeiten die Helfer die Anlaufspur
Mit der Spezialfräse in der Anlaufspur
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Zum Nachhören: Freiwillige bleiben cool im Weltcupstress

Neuschnee auf der Mühlenkopfschanze in Willingen bedeutet auch für die Freiwilligen Helfer des Skiclubs Willingen, dass sie immer wieder ran müssen. Mit den Pistenraupen müssen sie immer wieder den Auslauf glätten und den Schnee wegschieben. Das Anlaufteam fräst die Anlaufspur mit einem Spezialgerät ins Eis. Viele Freiwillinge - die Free Willys - haben sich extra Urlaub genommen. Selbständige klinken sich mal kurz aus ihrem Unternehmen raus.

Veröffentlicht: Donnerstag, 29.01.2026 13:05

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Anlaufchef Nikolas Küthen schwört auf sein Team

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Nikolas Küthen betreibt einen Containerdienst. Seit zwei Wochen nimmt er sich immer wieder für einige Stunden raus für den eiskalten Job im Schanzenanlauf. "Wir halten zusammen und wenn es wirklich drauf ankommt beim Weltcup, kann sich einer auf den anderen verlassen. Das macht dann richtig Spass." Die Springer erreichen in der Anlaufspur Höchstgeschwindigkeiten von 100 km und heben dann vom Schanzentisch ab.


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Anlaufchef Nikolas Küthen an der Spezialfräse
Auf die Fräse fertig los! Anlaufchef Nikolas Küthen
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In Willingen ist es noch Naturschnee
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Pistenraupe fährt dahin, wo die Springer abheben

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Die Pistenraupen fahren den steilen Auslauf - da wo die Springer landen - auf und ab. Mit einem Stahlseil werden die Raupen nicht nur gesichert. Auch die Fahrspur wird stabilisiert. Die Pistenraupenfahrer manövrieren ihr Gerät bis kurz vor den Schanzentisch und dann gehts wieder steil runter. Die Raupen sind fast rund um die Uhr auf der Schanze im Einsatz. Ohne jahrelange Erfahrung geht hier nichts.


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Radio auf Raupe
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