
Pilgerkirche wird zum Touristenziel
Rund um den Altar gibt’s Infos über Sauerländer Kraftpätze, wie Kahler Asten und Lennequelle. Sessel und Chaiselongue laden zum Verweilen ein. Ein symbolischer Pilger-und Kerzenweg führt zum Beispiel durch einen Raum der Seelenorte. Wanderer, Pilger - alle Besucher können hier einfach mal runterkommen.
Die Pilgerkirche belebt die Altastenberger Gemeinde und ist schon jetzt zum Touristenziel geworden. Und das, obwohl sie erst vor einem Monat am Ostersonntag eröffnet wurde. Pilger und Wanderer können über QR-Codes Geschichten über Winterberger Kraftplätze und Seelenorte hören. Die Idee für die Pilgerkirche hatte Tourismuseelsorger Jörg Willerscheidt. Wenn er nicht selber da ist, können sich Pilger seinen Vortrag auf einem meterhohen Media-Display anschauen - ganz so, als wäre der Seelsorger wirklich da.
Postkasten steht zwischen Gesangbüchern und Altar
Neben den Gesangsbüchern liegen Postkarten zum Verschicken. Ein Postkasten steht gleich daneben. Wanderführer André Stielicke kommt oft mit Gruppen, aber auch mal alleine in die Pilgerkirche. Dann verschickt er auch Postkarten. Tourismusseelsorger Jörg Willerscheidt hatte die Idee zur Pilgerkirche und freut sich über die positive Entwicklung. Er selbst läuft am liebsten über den Kerzenweg nach draußen in die Natur. Am 18. Mai soll ein Förderverein gegründet werden. Winterbergs Bürgermeister Michael Beckmann hat sich als Gründungsmitglied angekündigt.



