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Zahl der Verkehrstoten geht weiter zurück
© Radio Sauerland
Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik 2025
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Zahl der Verkehrstoten geht weiter zurück

2025 sind 9 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, so die Verkehrsunfallstatistik 2025 der Polizei.

Veröffentlicht: Mittwoch, 11.03.2026 14:00

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Im letzten Jahr hat es auf den Straßen im Hochsauerlandkreis insgesamt mehr Verkehrsunfälle gegeben als im Vorjahr. Das geht aus der heute veröffentlichten Verkehrsunfallstatistik des Sauerländer Polizei hervor. Die Zahl der Verkehrstoten ging von 10 in 2024 auf 9 zurück. Es kamen jeweils 3 Autoinsassen und drei Motorradfahrer ums Leben, hinzu kamen 2 Radfahrer und ein Fußgänger. " Jeder Verkehrstote ist einer zu viel", so die Polizei.

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Mehr Unfälle mit Blechschäden

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Mit insgesamt 8.901 (+3 %) gab es mehr Unfälle mit Blechschäden und weniger Unfälle mit Verletzten. Bei 8073 Unfällen im Kreisgebiet wurde niemand verletzt. Insgesamt kamen bei Verkehrsunfällen 1.049 (−3,5 %) Personen zu Schaden. „Mehr Blechschäden – aber weniger Menschen kommen zu Schaden,“ so die Polizei. Sie sagt die Verkehrssicherheit bleibt eine Daueraufgabe. In diesem Jahr legt sie die Schwerpunkte auf den  Rad- und Motorradverkehr. „Verkehrssicherheit gelingt nur gemeinsam – mit Verantwortung aller Verkehrsteilnehmenden", so die Polizei im HSK.

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Zahl der Verkehrstoten ist seit Jahren rückläufig

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Insgesamt ist die Zahl der Verkehrsunfalltoten im HSK in den letzten Jahren immer weiter zurückgegangen, 1975 waren es noch 73, 1999 noch 39 und 2008 noch 22. Seit 1975 verloren 1.487 Menschen ihr Leben auf den Straßen im Hochsauerlandkreis. Jeder Tote zeige, wie wichtig die Verkehrsunfallbekämpfung ist, heißt es von der Polizei. Ziel sei es die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 um 40 % zu reduzieren. Es bedürfe weitergehender Anstrengungen, um die Anzahl der Getöteten und Schwerverletzten im Straßenverkehr nachhaltig und wirkungsvoll zu verringern.

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Victor Ocansey Direktionsleiter Kreispolizeibehörde HSKBilanz
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Fahrerflucht

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Die Zahl der Unfälle mit anschließender Flucht ist gestiegen, von 1.661 auf 1.746, das sind rund 5,1% mehr. Die alllgemeine Aufklärungsquote wurde von bisher 44% auf 46% verbessert. Bei Verkehrsunfallfluchten mit Personenschaden auf rund 68% von zuvor 64%. Damit wird inzwischen beinahe jede zweite Verkehrsunfallflucht bzw. sogar zweidrittel der Verkehrsunfallfluchten mit Personenschaden durch Ermittler sowie Einsatzkräfte aufgeklärt. 

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Victor Ocansey Direktionsleiter Kreispolizeibehörde HSKUnfallflucht
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Unfälle mit Kindern

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Bei uns im HSK sind Kinder im Straßenverkehr sicherer als im Landesdurchschnitt, das belegt die aktuelle Verkehrsunfallstatistik. Im letzten Jahr gab es erneut keinen Unfall mit einem toten Kind. Allerdings verunglückten 2025 85 Kinder auf unseren Straßen. 8 Kinder wurden schwer verletzt, 77 leicht. Kinder gehören weiterhin zu den besonders schutzbedürftigen Verkehrsteilnehmenden, so die Polizei. Aufgrund ihres Alters und ihrer noch begrenzten Erfahrung können sie Entfernungen und Geschwindigkeiten im Straßenverkehr häufig noch nicht zuverlässig einschätzen. Verkehrserziehung, Präventionsarbeit an Schulen und Kindergärten sowie gezielte Maßnahmen im Umfeld von Schulwegen sind wichtiger Teil der Polizeiarbeit.

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Unfälle mit jungen Erwachsenen

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Rund 7 % der Bevölkerung im Hochsauerlandkreis sind zwischen 18 und 24 Jahre alt. Ihr Anteil an den verletzten Verkehrsteilnehmenden liegt jedoch bei rund 16 %. Die Verunglücktenhäufigkeitszahl liegt, bezogen auf alle Altersgruppen im Hochsauerlandkreis, bei 402 Verunglückten pro 100.000 Einwohner. Bei den jungen Erwachsenen hingegen beträgt dieser Wert 856 Verunglückte pro 100.000 Einwohner und liegt damit mehr als doppelt so hoch. Das Risiko für junge Erwachsene im Hochsauerlandkreis liegt zwar etwas unter dem Landesdurchschnitt, ist aber weiterhin mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt aller Altersgruppen. Obwohl die absoluten Zahlen rückläufig sind, bleibt das strukturelle Risiko weiterhin hoch. 167 18 - 24-Jährige verunglückten 2025 kreisweit . Es gab 2 Unfalltote. 

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