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Zahl der Menschen mit Schwerbehinderung steigt
© Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Landschaftsverband Westfalen-Lippe unterstützt Menschen mit Behinderungen im HSK
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Zahl der Menschen mit Schwerbehinderung steigt

Nur in Bestwig ging die Zahl der Menschen mit einer Schwerbehinderung von 2023 bis 2025 leicht zurück.

Veröffentlicht: Freitag, 05.06.2026 06:40

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Zum Jahresende 2025 gab es im HSK 29 795 Menschen mit einem gültigen Schwerbehindertenausweis. Das hat das Statistische Landesamt heute mitgeteilt. Bei der letzten Erhebung zum Jahresende 2023 waren es kreisweit 29 320 Sauerländer mit einem Grad der Behinderung von 50 oder mehr. Sie können sich einen Schwerbehindertenausweis ausstellen lassen. In den 12 Sauerländer Kommunen gab es fast überall mehr Menschen mit Schwerbehinderung. In Hallenberg war die Zahl mit 2 900 unverändert, in Bestwig ging die Zahl der Menschen mit einem Ausweis von 1080 auf 1065 zurück.

Vier von fünf Schwerbehinderten waren älter als 54 Jahre, denn Schwerbehinderungen entstehen häufig erst im höheren Lebensalter: 80 % der Menschen mit einem gültigen Schwerbehindertenausweis waren Ende 2025 älter als 54 Jahre. In den meisten Fällen war eine Krankheit ursächlich für die Schwerbehinderung (94 %). Bei 4 % der schwerbehinderten Menschen war die schwerste Behinderung angeboren und bei 1 % durch einen Unfall oder eine Berufskrankheit verursacht.

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Körperliche Behinderungen überwiegen leicht

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Bei etwas mehr als der Hälfte der Schwerbehinderungen (52 %) wurde als Art der schwersten Behinderung eine körperliche Behinderung festgestellt. Dazu zählen unter anderem: Beeinträchtigungen der Funktion von inneren Organen bzw. Organsystemen (24 %), Einschränkungen der Funktion von Armen und/oder Beinen (10 %) oder der Wirbelsäule und/oder des Rumpfes (8 %), Blindheit oder Sehbehinderungen (4 %) sowie Schwerhörigkeit, Taubheit, Gleichgewichts- oder Sprachstörungen (4 %). Bei 13 % der Personen mit einem Schwerbehindertenausweis wurde als Art der schwersten Behinderung eine geistig-seelische Behinderung diagnostiziert und bei 8 % eine hirnorganische Störung. Bei den restlichen 27 % konnte die Art der Behinderung keiner der Kategorien zugeordnet werden, so die Landeszahlen. NRW-weit waren zum Jahresende knapp 2 Millionen Menschen schwerbehindert.

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