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Winterberg: Förderung für Ärzteansiedlung
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Winterberg: Förderung für Ärzteansiedlung

Die medizinische Versorgung im eher ländlich geprägten Sauerland beschäftigt aktuell viele Kommunen bei uns. Winterberg will jetzt die Ärzteansiedlung mit bis zu 50.000 Euro fördern, heißt es aus dem Stadtrat.

Veröffentlicht: Dienstag, 30.12.2025 14:38

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Die Stadt Winterberg hat ein Förderprogramm beschlossen, um die medizinische Versorgung in der Region langfristig zu sichern. Ärztinnen und Ärzte, die sich in Winterberg niederlassen, können künftig finanzielle Unterstützung von bis zu 50.000 Euro erhalten. Die entsprechende Richtlinie wurde in der letzten Ratssitzung des Jahres 2025 verabschiedet und ist bereits in Kraft getreten. Sie gilt für das gesamte Stadtgebiet. Hausärzte, die eine Praxis neu gründen, übernehmen oder eine Zweigstelle einrichten, erhalten eine einmalige Förderung von 20.000 Euro. Fachärzte hingegen können mit bis zu 50.000 Euro unterstützt werden. Diese höhere Fördersumme geht auf einen Antrag der CDU-Fraktion zurück, die den ursprünglichen Vorschlag der Stadtverwaltung – 20.000 Euro für beide Gruppen – entsprechend angepasst hat.

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Ziel: Nachhaltige medizinische Versorgung

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Bürgermeister Michael Beckmann betont die Bedeutung des Programms: „Wir wollen die medizinische Versorgung in Winterberg nachhaltig stärken. Besonders wichtig ist uns die Förderung der gynäkologischen Grundversorgung sowie die Ansiedlung von Kinderärzten. Mit gezielten Anreizen schaffen wir bessere Bedingungen für Praxisübernahmen und Neugründungen und sichern eine wohnortnahe Versorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger.“ Die Förderung ist an klare Bedingungen geknüpft: Geförderte Mediziner müssen sich für mindestens fünf Jahre an Winterberg binden und ihre vertragsärztliche Tätigkeit mit mindestens 31 Wochenstunden im Stadtgebiet ausüben. Bei einem reduzierten Versorgungsauftrag wird die Fördersumme anteilig angepasst.

Neben der finanziellen Hilfe bietet die Stadt praktische Unterstützung an. Ärztinnen und Ärzte, die nach Winterberg ziehen, erhalten Hilfe bei der Suche nach Bauplätzen sowie Kindergarten- und Schulplätzen. Auch eine zusätzliche Förderung durch Dritte ist möglich und wird nicht auf die städtische Unterstützung angerechnet. „Der Schritt in die Selbstständigkeit ist für Mediziner eine große Herausforderung. Deshalb begleiten wir sie aktiv durch ein Fachbüro, das den Einstieg erleichtert“, erklärt Bürgermeister Beckmann.

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