
Vor Kurzem haben Einbrecher in Gelsenkirchen rund 3.200 Schließfächer geknackt und Millionen erbeutet – einer der größten Coups in Deutschland. Viele Bankkunden sind jetzt besorgt. Die Sauerländer Banken treffen deshalb Vorkehrungen. Sie setzen auf moderne Sicherheitsstandards und informieren ihre Kunden über den Versicherungsschutz.
Die Volksbank Sauerland prüft ihre Abläufe
"Die Sicherheit der Schließfächer hat oberste Priorität", so ein Sprecher der Volksbank Sauerland. Die Schrankfächer entsprechen modernen Standards und liegen in speziell gesicherten Bereichen. Nach dem Einbruch in Gelsenkirchen prüft die Volksbank ihre Abläufe und arbeitet den Vorfall intern auf. Die Verträge rund um die Schließfächer wurden erst Ende 2025 aktualisiert, deshalb seien die Kunden umfassend informiert. Die Sicherung der Schließfächer sei schon länger präsent und nicht erst durch die jüngsten Vorfälle in den Vordergrund gerückt.
Schließfächer gibt es nicht in jeder Filiale, sondern nur an ausgewählten Standorten. Was in den Fächern liegt, weiß die Bank nicht. Für die Versicherung sind die Kunden selbst verantwortlich, so ein Sprecher der Volksbank Sauerland. Wer Wertvolles lagert, sollte sich beraten lassen, um einen passenden Versicherungsschutz zu finden. Nach dem Einbruch haben sich einige Kunden gemeldet – die Bank hat ihre Sorgen ernst genommen und sie informiert.
Sparkasse Mitten im Sauerland berät die Kunden
Auch die Sparkasse Mitten im Sauerland bietet Schließfächer an mehreren Standorten an. Wie viele es genau sind, verrät sie aus Sicherheitsgründen nicht. Grundsätzlich sind die Schließfächer versichert. Wer ein Fach mietet, wird von der Sparkasse beraten – auch dazu, ob eine höhere Absicherung sinnvoll ist. Eine zusätzliche Schließfach-Versicherung kann direkt bei der Sparkasse abgeschlossen werden. Alternativ können Kunden prüfen, ob ihre Hausratversicherung Schutz für Wertsachen im Schließfach bietet, so eine Sprecherin. Die Sparkasse betont: Sicherheit und Schutz der Kundengelder stehen an oberster Stelle.