
Das Jugendamt des Hochsauerlandkreises veranstaltet erstmals eine Preisverleihung zum Weltkindertag. Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden, heißt es. Der Weltkindertag ist am 20. September. Angesichts des Kinderrechte‑Index 2025, der Handlungsbedarf aufzeigt, will das Projekt ein sichtbares Zeichen setzen: Der Hochsauerlandkreis übernimmt Verantwortung und fördert die Kinderrechte konkret und messbar. "Mit dem Wettbewerb möchte sich der Hochsauerlandkreis als engagierter, zukunftsorientierter Akteur präsentieren, der gesellschaftliche Verantwortung übernimmt und jungen Menschen Gehör verschafft", so Landrat Thomas Grosche zur Aktion zum Weltkindertag.
30 Gruppen können dabei sein
Das Gewinnspiel richtet sich an Schulklassen und anerkannte Vereine der freien Jugendhilfe. Insgesamt 30 Gruppen können sich bis zum 15. Juli bewerben. Der Durchführungszeitraum für die Projekte endet am 30. August. Einsendeschluss für Projektnachweise (Fotos, Videos, Kurzbeschreibung) ist ebenfalls der 30. August.
Unter dem Motto "Kinderrechte – Wir machen uns stark und sichtbar!" können Plakate, Kunst, Street Art, Interviews, Kurzvideos, Ausstellungen, Infostände, Flashmobs oder andere Aktionen, die Aufmerksamkeit erzeugen, eingereicht werden. Junge Menschen im Alter von 6 – 17 Jahren sollen Kinderrechte auf ihre Weise erklären. Die Preisgelde: 1. Platz: 1.500 Euro, 2. Platz: 1.000 Euro, 3. Platz: 750 Euro, 4. bis 10. Platz: je 300 Euro.
Die Preisverleihung ist am 26. September im Kreishaus in Meschede. "Die aktive Beteiligung der Jugendlichen, die Mitbestimmung und die öffentlichen Aktionen des Gewinnspiels machen demokratische Grundwerte wie Teilhabe, Verantwortung und Meinungsfreiheit erlebbar. Wir freuen uns auf die teilnehmenden Gruppen und ihre Ideen", sagt Jugendamtsleiterin Mirjam Schlüter.
Die Gewinnspielbedingungen und die Anmeldungsinfos hier
Die Bewertung der eingereichten Projekte erfolgt durch eine Jury. Die Kriterien umfassen insbesondere Kreativität, thematische Umsetzung und Sichtbarmachung der Kinderrechte. Da die Städte Arnsberg, Schmallenberg und Sundern eigene Jugendämter haben, sind Teilnehmer vor dort ausgeschlossen, so die Kreisverwaltung.