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Weniger Taschendiebstähle - mehr Diebstähle aus Autos
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Weniger Taschendiebstähle - mehr Diebstähle aus Autos

Laut der aktuellen Kriminalitätsstatistik für 2025 hat sich die Zahl der Taschendiebstähle im Sauerland im Vergleich zum Vorjahr fast halbiert

Veröffentlicht: Dienstag, 10.03.2026 04:00

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Im letzten Jahr hat es im kompletten Sauerland 124 Taschendiebstähle gegeben. Im Jahr davor waren es noch 230. das ist ein Rückgang von knapp über 46 Prozent. Laut Polizei ist ein Grund, dass wir Sauerländer besser auf unsere Taschen und Smartphones achten. Allerdings habe wohl auch die Präventionsarbeit der Polizei dazu beigetragen, hieß es. Es habe z.B. präventive Streifen rund um Discounter gegeben. Außerdem wurden Flyer verteilt und über Social Media auf die Gefahren aufmerksam gemacht. Außerdem gab es spezielle Sommer-Kontrolltage. An denen sollten durch uniformierte Kräfte zum einen das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger gestärkt und zum anderen durch Zivilkräfte Täter identifiziert werden.

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Weniger Taschendiebstähle - mehr Diebstähle aus Autos
© Polizei HSK
Taschendiebstähle
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Im Sauerland wurde öfter aus Autos geklaut

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Im Bereich Diebstahl aus Kraftfahrzeugen hat es ein deutliches Plus von rund 37 Prozent gegeben. Laut Polizei sei in den meisten Fällend er Grund gewesen, dass jemand sorglos gehandelt habe: Wertgegenstände werden in den Fahrzeugen sichtbar liegen gelassen oder die Fahrzeuge teilweise erst gar nicht verschlossen. Das sei der größte Teil der Diebstähle gewesen. Nur in wenigen Fällen handelte es sich im Jahr 2025 um organisierte Straftaten.

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Diebesbande aufgeflogen

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Rund um das Ermittlungsverfahren "Tool" ist aber eine professionelle Bande aufgeflogen. Die Ermittlungen richteten sich gegen sieben rumänische Staatsbürger mit Aufenthalt in Gelsenkirchen. Zwischen November 2024 und Februar 2025 kam es im HSK zu einer Serie von zehn Aufbrüchen von Handwerkerfahrzeugen mit einem Beuteschaden von ca. 70.000 Euro. Im Zuge der Ermittlungen konnte durch verdeckte Maßnahmen der konkrete Tatverdacht gegen die Bande begründet werden. Bei den Köpfen der Bande handelte es sich um zwei Brüder. Bei einer Wohnungsdurchsuchung konnten u.a. Fahrzeugschlüssel für zwei Transporter aufgefunden werden, in denen sich große Mengen von Werkzeugmaschinen befanden. Durch Beutezuordnungen von 117 Werkzeugen konnten neun Taten mit Tatorten in NRW und Hessen geklärt werden. Die Tatorte innerhalb des HSK konnten trotz vorliegender Sachzusammenhänge und kriminalistischer Erfahrungen der Serie nicht zugeordnet werden. Bei der Wohnungsdurchsuchung konnte ebenfalls eine scharfe Schusswaffe aufgefunden werden. Einer der beiden Brüder befindet sich derzeit in Untersuchungshaft in NRW. Ein Mittäter wurde in Bayern in Untersuchungshaft genommen

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Weniger Taschendiebstähle - mehr Diebstähle aus Autos
© Polizei HSK
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