
Die Zahl der Unfälle mit Personenschäden im HSK ist leicht zurückgegangen. Laut aktueller Statistik waren es 2025 insgesamt 854 Unfälle. Das sind 32 weniger als 2024. Die meisten Verkehrsunfälle mit Verletzten gab es im Arnsberger Stadtgebiet, vor allem in Neheim. Unfallhotspot ist dort zum Beispiel die L745 zwischen der Autobahnauffahrt Neheim und der Kreuzung L745/Werler Straße. Allein in diesem rund 500 Meter langen Abschnitt wurden zehn Unfälle mit Personenschaden gezählt. Zum Vergleich: Das ist einer mehr als im gesamten Hallenberger Stadtgebiet. Mit 241 Unfällen in 2025 wurden in Arnsberg kreisweit die meisten Unfälle mit Personenschaden verzeichnet, dahinter folgen Sundern mit 114 und Meschede mit 93 Fällen.
Viele Unfälle auf Sauerländer Landstraßen
Wirkliche Unfallhotspots gibt es bei uns im Sauerland wenige. Viele Unfälle passieren nicht in den Orten selbst, sondern auf den Strecken dazwischen, so die Statistik. Von den 854 Unfällen im Hochsauerlandkreis waren 474 innerorts, 355 außerorts und 25 auf Autobahnen. Gerade der hohe Anteil an Unfällen auf Landstraßen unterscheidet den HSK deutlich vom NRW-Durchschnitt. Ein Blick in die einzelnen Kommunen zeigt noch größere Unterschiede. In Arnsberg spielen vor allem innerörtliche Unfälle eine große Rolle. In Orten wie Sundern, Schmallenberg, Marsberg, Winterberg oder Eslohe passieren dagegen viele Unfälle außerorts. Wer sich für die genaueren Unfallhotspots im HSK interessiert, kann diese hier nachschauen.