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Weniger Holz geerntet, aber mehr Geld eingenommen
© Wald und Holz NRW/Stefan Befeld
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Weniger Holz geerntet, aber mehr Geld eingenommen

Wiederaufforstung bleibt im Stadtforst Meschede die wichtigste Aufgabe

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Im Mescheder Stadtforst ist 2025 weniger Holz geschlagen worden als ursprünglich vorgesehen. Wirtschaftlich fällt die Bilanz trotzdem etwas besser aus als im Vorjahr. Das zeigt der gestern im Ausschuss für Nachhaltigkeit vorgelegte Forstwirtschaftsbericht 2025. Statt der geplanten rund 9.800 Festmeter sind tatsächlich gut 6.100 Festmeter Holz eingeschlagen worden. Das ist mehr als 2024 mit rund 4.100 Festmetern.

Preise

Der durchschnittliche Verkaufspreis lag bei rund 84 Euro pro Festmeter und damit ebenfalls über dem Vorjahreswert. Nach starken Rückgängen in den Jahren 2023 und 2024 sind die Einnahmen aus dem Holzverkauf 2025 wieder leicht gestiegen - auf rund 530.000 Euro.

Von der eingeschlagenen Holzmenge entfielen rund 4.100 Festmeter auf Nadelholz und etwa 2.000 Festmeter auf Laubholz. Knapp die Hälfte des Holzes hat der Forstbetrieb der Stadt Meschede in Eigenregie aufgearbeitet, den etwas größeren Teil haben beauftragte Unternehmen übernommen.

Deutlich weniger als geplant musste der Forstbetrieb für Sach- und Dienstleistunge ausgeben. Hier wurden rund 166.000 Euro ausgegeben statt der vorgesehenen rund 239.000 Euro. Ein Grund dafür ist, dass weniger Holz geerntet wurde als geplant.

Wiederaufforstung

Die Wiederaufforstung bleibt auch in den nächsten Jahren ein zentrales Thema. 2025 wurden im Stadtforst Meschede rund 57.500 junge Bäume gepflanzt. Der Großteil davon waren Nadelbäume, dazu kamen mehrere Laubbaumarten. Bereits aufgeforstete Flächen müssen laut Bericht teilweise noch nachgebessert und intensiv gepflegt werden.

Für weitere Pflanzungen und die Instandsetzung von Wegen stehen aus der Rückstellung zum Jahresende noch rund 353.000 Euro zur Verfügung. Zusätzliche Einnahmen gab es außerdem durch Ausgleichszahlungen für Eingriffe in Natur und Landschaft sowie durch eine Entschädigung aus einer Flurbereinigung.

Die Nachfrage nach Holz ist laut Bericht weiterhin hoch. Vor allem Nadelholz ist knapp, was die Preise steigen lässt. Gleichzeitig bremst die schwächere Konjunktur den Absatz bei den Sägewerken.

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