
Laut Zahlen der Landesdatenbank sind im HSK im letzten Jahr 2.025 Kinder zur Welt gekommen. Ein Jahr zuvor sind es noch 2.097 gewesen. Die meisten Geburten gab es erneut in Arnsberg mit 610. Dahinter folgen Meschede mit 252, Sundern mit 208 und Brilon mit 200 Neugeborenen. Die wenigsten Geburten wurden in Hallenberg gezählt, dort waren es 26. Auch der langfristige Trend zeigt bei uns nach unten. Vor fünf Jahren wurden im Hochsauerlandkreis noch 2.361 Kinder geboren, vor zehn Jahren sogar 2.378. Mit diesem Rückgang der Geburtenrate liegen wir allerdings im NRW-weiten Durchschnitt, anders als unser Nachbarkreis Olpe. Dort wurde im Jahr 2025 ein Geburtenplus von 1,6 % verzeichnet. Damit gehört Olpe zu einem von sechs Kreisen und kreisfreien Städten, in denen im letzten Jahr mehr Kinder zur Welt kamen. Die höchsten Anstiege der Geburtenzahl konnten in Gelsenkirchen mit 2,5 % und in Bonn mit 2,3 % verzeichnet werden. Die größten Rückgänge gab es im Rheinisch-Bergischen Kreis (−10,5 %), in Bottrop (−9,4 %) sowie im Kreis Siegen-Wittgenstein (−8,9 %).
Gut 70 % der Mütter besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit
Bei 70,7 % der Neugeborenen besaß die Mutter die deutsche Staatsangehörigkeit. Mütter mit ausländischer Staatsangehörigkeit waren am häufigsten Syrerinnen (4,5 %), Türkinnen (3,0 %) oder Rumäninnen (1,9 %). Insgesamt wurden 43.298 Kinder von ausländischen Müttern in NRW geboren.