
Der Innenausbau des Rathausneubaus in Arnsberg stockt zum Teil. Während die Sanierungsarbeiten in großen Teilen gut vorangeschritten waren, so die Stadt, wurde der geplante Bauablauf Ende letzten Jahres aufgrund von Feuchtigkeitsschäden im Hochtrakt gebremst.
Der bekannte Schaden auf drei Etagen des Hochtrakts wurde aufwändig dokumentiert, wird reguliert und auf Grundlage eines Sanierungsplans aktuell behoben, heißt es von der Stadt. Abhängig von diesem Schaden sind vor allem der weitere Boden- und Innenausbau der betroffenen Etagen.
Unerwartet ist nun der weitere Feuchtigkeitsschaden im Untergeschoss gefunden worden. Dieser befindet sich am Brandschutz- und Wärmedämmputz. Aktuell laufen Untersuchungen, um das weitere Vorgehen zu planen, heißt es. Die Stadt Arnsberg geht davon aus, dass die Versicherung für die Schäden aufkommt. Im aktuellen Haushalt sind 3,5 Mio. Euro als Vorschuss zur Behebung der Feuchtigkeitsschäden und damit verbundener Arbeiten eingeplant. Die Stadt Arnsberg erwartet die vollständige Erstattung der Kosten durch die Versicherungen der Verursacher.
Der Wiedereinzug erster Abteilungen an den Rathausstandort wird derzeit aufgrund der Feuchtigkeitsschäden neu kalkuliert und hängt von den Auswirkungen der Schäden und deren Beseitigung ab. Die Stadt Arnsberg erwartet die Ergebnisse der laufenden Untersuchungen zu den Einflüssen auf den Bauzeitplan in den nächsten Wochen.