
Rund 80 % der notwendigen Maßnahmen konnten inzwischen erfolgreich abgeschlossen werden, so die Stadt. Im Fokus standen im letzten Jahr insbesondere der Wiederaufbau der Ufersicherung in Linnepe. Die Freilegung eines Siepen (zuvor verrohrten Wasserlaufes) in der Flamke, um den Wasserablauf zu verbessern. Sowie eine Ufermauersanierung in der Hachener Straße. Parallel zum Wiederaufbau hat die Stadt gezielt Maßnahmen in der Gewässerunterhaltung unternommen. Es wurden in einigen problematischen Bereichen Triebgutsicherungen installiert, die vor Verschlüssen der Gewässer durch Treibgut/Totholz oder Ähnlichem schützen sollen. Die Treibgutsicherungen werden regelmäßig von den Technischen Diensten kontrolliert und gereinigt. Darüber hinaus wurden 2025 auch umfassende Vorsorgemaßnahmen begonnen, um die Stadt besser auf zukünftige Starkregen- und Hochwasserereignisse vorzubereiten:
- Wehrrückbau „Zum Dümpel“
- Rückbau eines alten Wehres (Röhr km 14), Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit, Hochwasserschutz durch Absenken der Wasserspiegellage des rückgestauten Bereiches und Beseitigung des Aufstaus der Röhr bei Hochwasserereignissen durch Verklausung des Wehrkörpers.
- Renaturierung der Settmecke
- Rückbau eines alten Obergrabens und Schaffung von Retentionsraum zum Hochwasserschutz, zur Verbesserung der Gewässerstruktur, zur Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit.
- Rückbau Wehr Recklinghausen
- Rückbau von vier Wehranlagen südlich von Recklinghausen und Aufweitung und Strukturverbesserung der Röhr in dem Bereich. Schaffung von Retentionsraum, Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit, Verbesserung des Hochwasserschutzes, Verbesserung der Gewässerstruktur, Sicherung von Uferbereichen vor weiterer Erosion.
- Rückbau Absturzbauwerk Selscheder Weg
- Rückbau des Absturzbauwerkes nördlich der Brücke Selscheder Weg zur Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit und Verbesserung der Hochwassersituation.
Für dieses Jahr plant die Stadt weitere laufende Wiederaufbaumaßnahmen abzuschließen, dazu gehört zum Beispiel der Rückbau einer nicht mehr genutzten Wehranlage am Stockumer Bach.