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Wegen Hitze: Angeln auf Raubfische schnell einstellen
© Ruhrverband
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Wegen Hitze: Angeln auf Raubfische schnell einstellen

Der Ruhrverband appelliert auch an Sauerländer Angler, das Angeln auf Raubfische vorübergehend einzustellen. Grund sind die hohen Wassertemperaturen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 30.07.2026 15:25

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Wegen der weiterhin hohen Wassertemperaturen kommt es in den Gewässern der Ruhrfischereigenossenschaft und insbesondere in den Stauseen der unteren Ruhr vermehrt zu Fischsterben. Davon betroffen sind vor allem große Raubfische wie etwa Hechte. Der Geschäftsführer der Ruhrfischereigenossenschaft, Stefan Jäger, und der Fischereiexperte des Ruhrverbands, Markus Kühlmann, appellieren an alle Anglerinnen und Angler, das Angeln auf Raubfische vorübergehend komplett einzustellen, bis sich die Wassertemperaturen mit dem Einsetzen kühlerer Witterung wieder normalisiert haben.

„Mit steigenden Wassertemperaturen sinkt der Sauerstoffgehalt im Gewässer drastisch, während der Stoffwechsel der Fische gleichzeitig auf Hochtouren läuft“, erklärt Markus Kühlmann. „Diese Kombination setzt die Tiere bereits unter extremen Stress, so dass jede zusätzliche Belastung – wie etwa der Drill beim Angeln – für die geschwächten Raubfische tödlich enden kann.“

Selbst wenn untermaßige oder geschonte Fische vorsichtig zurückgesetzt würden, verringere der Angelstress ihre Überlebenschancen, ergänzt Stefan Jäger und bittet daher: „Seien Sie verantwortungsvoll, haben Sie Geduld bis zur Abkühlung. Sobald sich die Wetterlage entspannt und die Wassertemperaturen sinken, kann das Angeln auf Raubfische wieder ohne zusätzlichen Stress für die Tiere ausgeübt werden.“ Bereits Ende Juni wurden im Bereich der Wehranlage am Kemnader See verendete Hechte gesichtet. Auch hier vermuteten Fachleute einen Zusammenhang mit den hohen Wassertemperaturen infolge der Hitzewelle.

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