
In Arnsberg stehen 12 Gebäude der katholischen Kirche auf dem Prüfstand. Die Propsteipfarrei St. Laurentius ARnsberg hat gestern Abend bei einer gut besuchten Gemeindeversammlung erste Vorschläge zur Reduzierung und Umnutzung dieser kirchlichen Gebäude vorgestellt. Hintergrund ist der Rückgang des aktiven Gemeindelebens und die damit verbundene Überkapazität an Immobilien.
Propst Stephan Schröder betonte, dass die Veränderungen schmerzhaft, aber notwendig seien, um die kirchliche Zukunft auf kleinerem Raum zu sichern. Ziel sei es, an allen aktiven Gemeindeorten weiterhin Räume für Gottesdienste und Gemeindeleben zu erhalten. Zwei Standorte sollen als zentrale Anlaufstellen dienen: das Kloster Wedinghausen als spirituelles Zentrum und die Liebfrauenkirche mit einem Fokus auf soziale Themen wie Einsamkeit. Die im 14.Jahrhundert gebaute Stadtkapelle mit ihrem Glockenturm könnte von einem Trägerverein übernommen werden.
Eine Projektgruppe aus Kirchenvorstand, Pastoralteam und Experten hat die Gebäude nach Nutzung, Zustand und Infrastruktur bewertet. Ergebnis: An 11 von 12 Standorten besteht Handlungsbedarf. In den nächsten Monaten werden die Vorschläge konkretisiert und im März 2026 erneut vorgestellt. Der Abschluss des Prozesses ist für Sommer 2026 geplant.
Propsteipfarrei St. Laurentius Arnsberg
Die Propsteipfarrei St. Laurentius Arnsberg ist eine fusionierte Großpfarrei und umfasst die Glaubensorte St. Laurentius, St. Norbertus, St. Pius, St. Stephanus (Niedereimer), St. Franziskus Xaverius (Wennigloh), St. Nikolaus (Rumbeck) Heilig Kreuz, Heilige Familie (Oeventrop), Liebfrauen sowie die Kapellen St. Joseph (Uentrop) und St. Nikolaus v.d. Flüe (Breitenbruch). Neben Kirchen gehören zu der Pfarrei auch Pfarrheime, Pfarrhäuser, Vereine, Kitas, Gremien, Vereine und Gruppierungen. Auf dem Gebiet der Propsteipfarrei St. Laurentius leben ca. 28.144 Menschen (Stand 11.2025), davon sind 14.186 Mitglieder der katholischen Kirche (Stand 12.2024). Leitender Pfarrer der Propsteipfarrei St. Laurentius ist Propst Stephan Schröder. Unterstützt wird er von einem elfköpfigen Pastoralteam. Die Immobilienstrategie Die Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn ist seit dem Jahr 2021 gültig. Sie fordert die Pfarreien auf, sich frühzeitig Gedanken über den langfristigen Bedarf Ihrer Immobilien zu machen, um anschließend konkrete Maßnahmen der Reduktion zu ergreifen. Dabei erfahren die Pfarreien seitens des Erzbischöflichen Generalvikariats fachliche Unterstützung, um individuelle Lösungen zu entwickeln und die Herausforderungen zu meistern.
Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn
Die Immobilienstrategie Die Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn ist seit dem Jahr 2021 gültig. Sie fordert die Pfarreien auf, sich frühzeitig Gedanken über den langfristigen Bedarf Ihrer Immobilien zu machen, um anschließend konkrete Maßnahmen der Reduktion zu ergreifen. Dabei erfahren die Pfarreien seitens des Erzbischöflichen Generalvikariats fachliche Unterstützung, um individuelle Lösungen zu entwickeln und die Herausforderungen zu meistern.