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Warntag: Sirenen heulen im Sauerland
© Alexandra Roth / Funke Foto Services
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Warntag: Sirenen heulen im Sauerland

Um auf die Bedeutung des Katastrophenschutzes hinzuweisen, gibt es heute um 11 Uhr landesweiten Probealarm. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Selbstschutz.

Veröffentlicht: Donnerstag, 12.03.2026 05:00

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Brände, Unfälle, Naturkatastrophen: Es ist Aufgabe des Landes, der Kreise und der Kommunen die Bevölkerung in solchen Fällen zu warnen. Ob die Systeme dafür funktionieren, wird heute beim landesweiten Warntag auch im Sauerland getestet. Ziel: die Funktionalität und Effizienz der Warnsysteme prüfen und die Bevölkerung für mögliche Gefahrenlagen sensibilisieren. Den landesweiten Warntag in NRW gibt es seit 2018.

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Warnmix aus verschiedenen Mitteln

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Um möglichst viele Menschen am Warntag zu erreichen, wird ein „Warnmix“, bestehend aus unterschiedlichen Warnmitteln, angestrebt, heißt es dazu vom Hochsauerlandkreis. Neben der Sirene soll die Bevölkerung also auch über weitere Kanäle mit dem Probealarm sensibilisiert werden. Dazu zählen u.a. auch Warn-Apps wie NINA sowie Radio, Fernsehen und Infosysteme der Deutschen Bahn.

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Leitstelle startet Sirenen

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Ausgelöst wird der Probealarm um 11 Uhr in der Leitstelle des Hochsauerlandkreises in Meschede-Enste. Dabei gibt es für die Sirenen einen vorgeschriebenen Ablauf von Dauer und Tonfolge: eine Minute Entwarnung mit einem gleichbleibenden Heulton – eine Minute Warnung mit einem auf- und abschwellenden Heulton – eine Minute Entwarnung mit einer Pause von jeweils fünf Minuten zwischen den Tonfolgen.

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Verbreitung über Apps und Cell Brodcast

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Ebenfalls um 11 Uhr werden die Warninformationen im Internet sowie in den sozialen Medien verbreitet. Apps wie die NINA-Warnapp und das System Cell Broadcast, das auf Smartphones warnt, lösen aus. Die Entwarnung dort erfolgt um 11:20 Uhr. Die Auslösung erfolgt zentral durch das Land.

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Selbstschutz im Fokus

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Der Fokus des Warntags liegt in diesem Jahr auf dem Thema „Selbstschutz“. Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig, dass sich die Bevölkerung eigenständig vorbereitet, weil die individuelle Vorsorge eines jeden Einzelnen Leben schützen, Schäden begrenzen und Einsatzkräfte entlasten kann, heißt es dazu vom NRW-Innenministerium. Dieses hat zum Thema die Broschüre „Selbstschutztipps für den Katastrophenfall“ herausgegeben, die Interessierte online unter https://www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/versionen_selbstschutzguide finden.

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Kreis und Kommunen warnen online

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Die Kreisverwaltung des Hochsauerlandkreises versorgt Bürgerinnen und Bürger in Krisen- und Notfallsituationen mit aktuellen Informationen über einen eigenen WhatsApp-Kanal. Interessierte finden den Kanal in der Suche unter „Kanäle entdecken“ und der Eingabe „Hochsauerlandkreis“ oder unter dem Link https://t1p.de/whatsapp-hsk. Auch die Stadt Arnsberg rät dazu, sich auf mögliche Krisen vorzubereiten. Im Alarmfall gibt es Infos über die Internetseite und die Social-Media-Kanäle der Stadt.

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Radio informiert ebenfalls

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Grade für einen Stromausfall sei es zudem sinnvoll, ein Kurbel- oder Solarradio zu besitzen. Hier empfiehlt es sich, die Frequenz des örtlichen Radiosenders einzustellen, der im Katastrophenfall ebenfalls warnt. Für Radio Sauerland gelten z.B. folgende Frequenzen, über die ihr uns je nach Aufenthaltsort empfangen könnt:

89,1 - Eslohe, Schmallenberg

94,8 - Marsberg

96,2 - Bestwig, Brilon, Olsberg

104,9 - Bestwig, Meschede

106,5 - Arnsberg, Hallenberg, Medebach, Winterberg

107,6 - Sundern

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