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Waldbrandkosten belasten Stadt Marsberg
© Feuerwehr Marsberg
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Waldbrandkosten belasten Stadt Marsberg

Der große Waldbrand in Helminghausen wird heute im Rat Marsberg aufgearbeitet.

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Der Waldbrand in Marsberg-Helminghausen wird die Stadt auch nach dem Feuer noch finanziell stark belasten. Eine genaue Summe kann die Verwaltung zwar noch nicht nennen. Klar ist aber schon jetzt: Die Mittel im Feuerwehrbudget reichen voraussichtlich nicht aus, eine Aufstockung werde nötig, so die Marsberger Stadtverwaltung.

Größte Waldbrand der vergangenen Jahrzehnte

Heute Abend zieht die Stadt Marsberg im Rat Bilanz nach dem Waldbrand vom 13. August im Bereich „Zum Birkenhof“ in Helminghausen. Das Feuer war laut Verwaltung gegen 14 Uhr als Flächenbrand ausgebrochen und hatte sich wegen der Trockenheit schnell auf das angrenzende Waldgebiet ausgedehnt. Daraus entwickelte sich der größte Feuerwehreinsatz der vergangenen Jahrzehnte im Marsberger Stadtgebiet. Neben nahezu allen Einheiten der freiwilligen Feuerwehr Marsberg waren zahlreiche überörtliche Einsatzkräfte aus Nordrhein-Westfalen und Hessen an der Bewältigung der Lage beteiligt. Die Unterstützung erfolgte über Stadt-, Kreis-, Regierungsbezirks- und Bundeslandgrenzen hinweg.

Hohe Kosten für die Stadt Marsberg

Für die Stadt kommen nun gleich mehrere Kostenblöcke zusammen. Im Bereich Brand- und Bevölkerungsschutz rechnet die Verwaltung mit erheblichen zusätzlichen Ausgaben durch den mehrtägigen Einsatz. Dazu gehören mögliche Lohnkostenerstattungen für ehrenamtliche Einsatzkräfte, Ausgaben für Verpflegung und Versorgung sowie weitere Sach-, Betriebs- und Logistikkosten. Wie hoch diese Summe am Ende genau ausfällt, ist noch offen. Stand Dienstag(7.09. 26) hatte die Stadt eine vorläufige Rechnung von rund 25.000 Euro aufgemacht. Über 17.000 Euro kosteten Getränke und Verpflegung für die Einsatzkräfte, die Tag und Nacht gegen die Flammen kämpften.

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Schäden im Marsberger Stadtforst

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Nach Angaben der Verwaltung sind Waldbestände zerstört oder geschädigt worden, darunter auch bereits wiederaufgeforstete Flächen. Der Waldbrand in Helminghausen hat nach Angaben von Wald und Holz 35 Hektar Fläche zerstört. Außerdem sind durch schwere Lösch- und Einsatzfahrzeuge Forstwege teils massiv beschädigt worden. Diese Wege müssen jetzt erfasst und ihr Sanierungsbedarf geprüft werden, so die Stadt Marsberg in ihrem Bericht.

Ein weiterer Kostenfaktor ist die Wiederaufforstung der betroffenen Flächen. Die Stadt Marsberg stimmt sich dazu nach eigenen Angaben eng mit dem Gemeindeforstamt Willebadessen ab. Wann und wie neu aufgeforstet werden kann, hängt unter anderem von der Finanzierung, dem Verlauf des Versicherungsverfahrens, den personellen Ressourcen und auch von der weiteren Wetterlage ab.

Die Stadt hat den Waldbrandschaden bereits am 14. August bei ihrer Waldbrandversicherung gemeldet. Ob und in welcher Höhe es eine Versicherungsleistung gibt, ist aber noch unklar. Zunächst müssen die tatsächlich geschädigten Flächen und Bestände genau ermittelt werden.

Die Verwaltung will die entstehenden Kosten und Schäden nun laufend dokumentieren und mögliche Erstattungen prüfen. Sobald belastbare Zahlen vorliegen, soll es eine weitere finanzielle Bewertung geben.

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So hat sich der Waldbrand ausgebreitet

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Der Waldbrand nahm seinen Ausgang von einem Flächenbrand auf der benachbarten Wiese (gelb markiert). Das Flammensymbol kennzeichnet den ungefähren Ausgangspunkt des Brandes. Die rot umrandeten Flächen stellen die städtischen Waldflächen dar, die durch den Brand geschädigt bzw. zerstört worden sind.

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Waldbrandkosten belasten Stadt Marsberg
© Stadt Marsberg
Vom Waldbrand geschädigte Flächen in Marsberg-Helminghausen
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