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Waldbrandgefahr steigt: Tipps zum richtigen Verhalten
© Feuerwehr Winterberg
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Waldbrandgefahr steigt: Tipps zum richtigen Verhalten

Am Donnerstag (30.07.) wird in vielen Teilen des Sauerlands die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe erreicht. Umso wichtiger ist es, verantwortungsvoll zu sein, mahnen die Feuerwehren.

Veröffentlicht: Donnerstag, 30.07.2026 06:00

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Temperaturen von über 30 Grad und dazu eine hohe Trockenheit: Im Sauerland steigt die Waldbrandgefahr weiter an. Bereits am Mittwoch war an der Messstation in Arnsberg-Neheim die zweithöchste Warnstufe 4 von 5 erreicht worden. Am Donnerstag gilt das auch für die Stationen in Brilon-Thülen und in Eslohe. Selbst am Kahlen Asten, wo die Waldbrandgefahr niedriger ist, wird Stufe 3 erreicht. Ab Freitag gilt dann nach aktuellem Stand im Sauerland wieder größtenteils Warnstufe 3.

Einen Waldbrand im Sauerland hatte es zuletzt vergangene Woche in Meschede-Freienohl gegeben.

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Wie wir Waldbrände verhindern können

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Schon ein kleiner Funke könne bei den aktuellen Bedingungen ausreichen, um einen Vegetations- oder Waldbrand auszulösen, warnt der Feuerwehrverband Hochsauerlandkreis – mit schwerwiegenden Folgen für Menschen, Tiere und Natur.

Um den Wald in der aktuellen trockenen Situation zu schützen, empfiehlt die Feuerwehr:

  • Kein Rauchen, kein offenes Feuer und kein Grillen im Wald oder in Waldnähe
  • Keine Zigaretten, Streichhölzer oder andere Zündquellen achtlos wegwerfen
  • Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras abstellen – heiße Fahrzeugteile können Brände auslösen
  • Müll wieder mitnehmen – insbesondere Glasflaschen und Glasscherben
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Rauchentwicklungen oder Brände sofort melden

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Wenn ein Feuer entdeckt wird, gilt: Sofort den Notruf 112 wählen und möglichst genau angeben, wo es brennt, was brennt und wer das Feuer meldet. Im Wald empfiehlt es sich dabei, zur Standortbestimmung die Rettungspunkte zu nutzen. Die grün-weißen Schilder mit Rettungspunktnummer helfen den Einsatzkräften, den Einsatzort schnell und zielgerichtet zu erreichen.

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Dank von Winterberger Feuerwehr

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Dass in der aktuellen Situation lieber einmal zu viel der Notruf gewählt werden sollte als einmal zu wenig, hat vor kurzem auch nochmal die Feuerwehr Winterberg unterstrichen. Sie war unter der Woche gerufen worden, weil im Bereich Kreuzberg Zeugen Rauchentwicklung gemeldet hatten. Diese stellte sich als Teil einer ordnungsgemäß angemeldeten Abraumverbrennung heraus. Dennoch bedankte sich die Winterberger Feuerwehr ausdrücklich bei den Bürgerinnen und Bürgern, die die Rauchentwicklung aufmerksam beobachtet und gemeldet hatten. Eine frühzeitige Meldung könne entscheidend dazu beitragen, Brände bereits in der Entstehungsphase zu erkennen und größeren Schaden zu verhindern, hieß es.

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