Volksbanken wollen 2022 fusionieren

Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten und VerbundVolksbank OWL kündigen Fusion an

© Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten

Die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten und die VerbundVolksbank OWL wollen 2022 fusionieren. Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbanken haben dies einstimmig beschlossen. Ziel sei es, zwei erfolgreiche Genossenschaftsbanken, für die Zukunft noch stärker zu machen, heißt es. „Die Fusion wird maßgeblich zum weiteren Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit, zur effizienteren Geschäftsprozessabwicklung und damit zur wirtschaftlichen Stärkung sowie zur nachhaltigen Festigung der genossenschaftlichen Position beitragen“, so Thorsten Wolff, Vorstand der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten und Ansgar Käter, Vorstandsvorsitzender der VerbundVolksbank OWL.

Seit fast 10 Jahren wird zusammengearbeitet

Seit fast zehn Jahren arbeiten die beiden Genossenschaftsbanken bereits in verschiedenen Bereichen zusammen. Diese Kooperation war im März dieses Jahres auf weitere Themenfelder ausgedehnt worden. „In den vergangenen sechs Monaten haben wir uns zu vielen Geschäftsfeldern und Zukunftsthemen ausgetauscht und gemeinsam gute Ideen entwickelt. Die Zusammenarbeit in den zahlreichen Projektgruppen war von einer hohen Motivation für den gemeinsamen Erfolg, Vertrauen, einer besonderen Nähe und hoher Wertschätzung geprägt. Dabei haben wir schnell festgestellt, dass uns ganz viel verbindet. Mit vereinten Kräften können wir für unsere Mitglieder und Kunden sowie für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch viel mehr erreichen. Wir haben ein großes Wachstums- und Innovationspotenzial, denken ähnlich und passen auch kulturell gut zusammen. Bessere Gründe für eine gemeinsame Zukunft gibt es nicht“, so Thorsten Wolff und Ansgar Käter.

„Als moderne und innovative Genossenschaftsbank stehen wir für Heimatverbundenheit, Partnerschaftlichkeit, schnelle Entscheidungen vor Ort, wirtschaftliche Solidität, Leistungs- und Innovationsstärke aus eigener Kraft sowie sichere und zukunftsorientierte Arbeitsplätze“, erklärt Ansgar Käter. Die Bankenbranche habe auch in den nächsten Jahren große Herausforderungen zu bewältigen. „Themen wie die Digitalisierung, der anhaltende Niedrig- und Negativzins, die stetig steigende Regulatorik und der Fachkräftemangel werden uns weiter beschäftigen. Aber auch neue Themen und vor allem neue Anforderungen unserer Mitglieder und Kunden werden dazukommen und von uns kreative Lösungen verlangen. Über eine Kooperation könnten wir einiges erreichen. Gemeinsam unter einem Dach schaffen wir aber noch viel mehr“, betont Karl-Udo Lütteken, Vorstand der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten.


Kundennähe ist wichtig, heißt es.

„Als moderne und innovative Genossenschaftsbank stehen wir für Heimatverbundenheit, Partnerschaftlichkeit, schnelle Entscheidungen vor Ort, wirtschaftliche Solidität, Leistungs- und Innovationsstärke aus eigener Kraft sowie sichere und zukunftsorientierte Arbeitsplätze“, erklärt Ansgar Käter. Die Bankenbranche habe auch in den nächsten Jahren große Herausforderungen zu bewältigen. „Themen wie die Digitalisierung, der anhaltende Niedrig- und Negativzins, die stetig steigende Regulatorik und der Fachkräftemangel werden uns weiter beschäftigen. Aber auch neue Themen und vor allem neue Anforderungen unserer Mitglieder und Kunden werden dazukommen und von uns kreative Lösungen verlangen. Über eine Kooperation könnten wir einiges erreichen. Gemeinsam unter einem Dach schaffen wir aber noch viel mehr“, so Karl-Udo Lütteken, Vorstand der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten.

Warum die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten sich nun für die Fusion entschieden hat, erklärt Thorsten Wolff: „Unsere Zielsetzung ist es, heute wie auch in Zukunft echte individuelle Kundennähe und Kontinuität in der Beratung vor Ort zu sichern sowie gute Angebote und Services für unsere Mitglieder und Kunden zu ermöglichen und zeitgleich ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Beide Banken ergänzen sich gut mit ihren individuellen Stärken, von denen die Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter profitieren werden. Die gewonnene betriebswirtschaftliche Flexibilität der gemeinsamen Bank gewährleistet auch in Zukunft Kontakt zu den vertrauten Ansprechpartnern vor Ort und gibt zugleich den Freiraum, digitale und persönliche Angebote konsequent weiter auszubauen sowie in neue Geschäftsfelder zu investieren. Nur so können wir aktiv unsere Zukunft gestalten.“


Ansgar Käter: „Seit vier Jahren beweisen wir mit unseren fünf Zweigniederlassungen, wie man die Identität einer lokalen Bank erhalten

Aus 5 Zweigstellen sollen 7 werden

Ansgar Käter: „Seit vier Jahren beweisen wir mit unseren fünf Zweigniederlassungen, wie man die Identität einer lokalen Bank erhalten und stärken und zugleich die Vorteile eines größeren Regionalinstituts mit einem hoch differenzierten Leistungsangebot nutzen kann. Dabei leitet uns nicht Größe, sondern der Grundgedanke der Regionalität und Kundennähe als Erfolgsbasis des genossenschaftlichen Geschäftsmodells. Für uns ist Regionalität ein hohes Gut, das wir gerade als große Genossenschaftsbank unbedingt sichern wollen. Wir sind überzeugt vom Wert der Regionalität und glauben daran, dass diese zu einem Erfolgsfaktor im Wettbewerb der Zukunft werden wird. Deshalb können sich die Mitglieder und Kunden der heutigen Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten darauf verlassen, dass wir ihre vertraute Volksbank vor Ort bleiben.“

Auch Peter Gödde, Aufsichtsratsvorsitzender der VerbundVolksbank OWL, sieht in dem geplanten Zusammenschluss eine Chance für die VerbundVolksbank OWL und die Region. „Die Fusion ist eine tolle Möglichkeit für beide Häuser, gemeinsam die genossenschaftliche Regionalbank der Zukunft als eine tragende Säule in der Wirtschaftsregion OWL und im Altkreis Brilon weiterzuentwickeln.“   


Nach der Fusion ist die VerbundVolksbank OWL für ihre Mitglieder und Kunden mit sieben Zweigniederlassungen beziehungsweise unter sieben Lokalmarken in den Regionen von OWL und im Altkreis Brilon vor Ort. Dazu gehören die Volksbank Brilon, die Volksbank Büren-Salzkotten, die Volksbank Paderborn, die Volksbank Höxter, die Volksbank Detmold, die Volksbank Minden und der Bankverein Werther. Durch den Zusammenschluss erreicht die gemeinsame Bank eine Bilanzsumme von rund neun Milliarden Euro. Als größte Volksbank im Wirtschaftsraum OWL und im angrenzenden Altkreis Brilon betreut sie dann 304.000 Kunden, von denen 161.000 zugleich Mitglied sind, und beschäftigt mehr als 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Vertreterversammlungen entscheiden im Dezember

Im Dezember 2021 werden die Vertreterversammlungen der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten und der VerbundVolksbank OWL als höchste Gremien der beiden Genossenschaftsbanken endgültig über den Zusammenschluss entscheiden.

Weitere Meldungen

skyline