
Vier Kinder aus der katholischen Gemeinde St. Walburga in Meschede vertreten heute das Erzbistum Paderborn beim Sternsinger-Empfang im Bundeskanzleramt. Sie hatten sich für die Teilnahme beworben und wurden ausgelost. Insgesamt kommen 108 Sternsingerinnen und Sternsinger aus allen 27 deutschen Bistümern nach Berlin. Seit 1984 bringen sie dort den Segen „Christus segne dieses Haus“ ins Kanzleramt. Die Kinder reisen in festlichen Gewändern, mit goldenen Sternen und Kronen an.
Das Motto der 68. Aktion Dreikönigssingen lautet: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Die Aktion macht auf Kinderarbeit aufmerksam und betont, wie wichtig Schutz und Bildung für Kinder sind. Die Sternsinger sollen sich für eine gerechtere Welt einsetzen. Bundesweit startete die Aktion am 30. Dezember in Freiburg.
Seit 1959 haben die Sternsinger über 1,4 Milliarden Euro gesammelt. Das Geld hilft benachteiligten Kindern weltweit – etwa in Afrika, Asien und Osteuropa. Gefördert werden Projekte für Bildung, Gesundheit, Ernährung und Kinderschutz. Träger sind das Kindermissionswerk und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend.
Sternsinger im Sauerland
Im Sauerland sind die Sternsinger an zwei Wochenenden im Januar unterwegs – zuletzt in Brilon, Meschede-Süd und Sundern. Am kommenden Wochenende dann in Meschede-Nord und in Arnsberg (Oeventrop, Rumbeck, Hüsten, Neheim und Voßwinkel).