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Viele Sauerländer leiden an Arthrose in Knie oder Hüfte
© AOK/Colourbox/hfr.
Rund 26.400 AOK-Versicherte im Hochsauerlandkreis leiden an Arthrose im Knie- oder Hüftgelenk.
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Viele Sauerländer leiden an Arthrose in Knie oder Hüfte

Arthrose ist bislang nicht heilbar, die Symptome lassen sich aber beispielsweise durch Bewegung lindern.

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Nach einer aktuellen Auswertung der AOK NordWest leiden im Hochsauerlandkreis rund 26.400 Menschen an Arthrose im Knie- oder Hüftgelenk. Danach wurde im Jahr 2025 bei 9.500 Menschen Anzahl (4,5 Prozent der Bevölkerung) die sogenannte Coxarthrose, eine Gelenkerkrankung am

Hüftgelenk, und bei 16.900 Menschen (7,9 Prozent der Bevölkerung) eine Gonarthrose am Kniegelenk diagnostiziert.

Arthrose ist bislang nicht heilbar, so die Krankenkasse. Die Symptome lassen sich lindern. Viele Betroffene möchten ihr schmerzendes Gelenk am liebsten schonen und Schmerzen vermeiden. Doch dauerhaftes Schonen ist meist nicht die richtige Strategie. Regelmäßige Bewegung und gezieltes Training können Schmerzen lindern, die Beweglichkeit verbessern und die Gelenkfunktion möglichst lange erhalten, so die AOK.

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Arthrose wird mit zunehmendem Alter häufiger

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Eine schmerzende Hüfte beim Treppensteigen, Probleme beim Knien oder geschwollene Fingergelenke, die viele Handgriffe erschweren. Eine Arthrose kann den Alltag sehr belasten. Meist entwickelt sie sich ab dem 50. Lebensjahr langsam und über mehrere Jahre. Zu den charakteristischen Symptomen der Arthrose gehören Gelenkschmerzen bei Bewegungsbeginn etwa nach längerem

Sitzen. Häufig verstärken sich arthrosebedingte Anlaufschmerzen früher oder später, wenn die betroffenen Gelenke belastet werden. Bei fortgeschrittener Arthrose können die Gelenke auch in Ruhe oder nachts schmerzen. Wie stark die Beschwerden sind, lasse nicht immer darauf schließen, wie stark das Gelenk verändert ist.

Warum sich der Gelenkknorpel bei manchen Menschen schneller abbaut als bei anderen, ist noch nicht eindeutig geklärt. Vermutlich spielen hormonelle Einflüsse und erbliche Veranlagungen eine wichtige Rolle, ebenso das zunehmende Alter.

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Verlauf einer Arthrose-Erkrankung

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Durch die Veränderungen in den Gelenken und durch schmerzvermeidende Schon- oder Fehlhaltungen kommt es häufig zu Muskelverspannungen, die weitere Schmerzen verursachen. Der Verlauf einer Arthrose ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Beschwerden können über längere Zeit gleichbleiben oder sich phasenweise verstärken. Bei manchen Betroffenen treten Schübe mit stärkeren Schmerzen, Schwellungen und eingeschränkter Beweglichkeit auf. Bei fortgeschrittener Arthrose kann die Beweglichkeit des Gelenks deutlich abnehmen. Bewegung und gezielter Muskelaufbau helfen. Regelmäßige Bewegung beugt einer weiteren Versteifung und Fehlbelastung vor. Gezieltes Training baut Muskeln auf, die die Gelenke entlasten können. Damit Betroffene gemeinsam mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin eine informierte Entscheidung für oder gegen eine Operation treffen können, bietet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hier eine Entscheidungshilfe für Patientinnen und Patienten mit Kniegelenksarthrose an.

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